behandlungsstandorte

Hautkrebsvorsorge in München / Starnberg

Ihre Experten für Hautkrebsvorsorge in München / Starnberg

Die Hautärzte.com München

Raeumlichkeiten Die Hautaerzte com Dr Suenkel in Starnberg Muenchen
 

Hautkrebs - Vorsorge, Früherkennung und Behandlung

Hochmodern ausgestattete dermatologische Praxis in München-Starnberg

Innovative und präzise Verfahren der Hautkrebsvorsorge und -diagnose

Vitalhistologie: lückenlose Untersuchung von Muttermalen und der Haut / ohne OP

Histologische Untersuchungsergebnisse nach 5 - 10 Minuten vorliegend

Kontakt

Die Hautärzte.com München
Marienplatz 1
80331 München

www.diehautaerzte.com

Standort


 

Kontakt zu Die Hautärzte.com München

Kontakt

Marienplatz 1
80331 München

www.diehautaerzte.com


 

Unsere Ärzte und das Team in München

Dr. Sünkel - Hautarzt in Starnberg München

Dr. med. Stefan Sünkel

  • Facharzt für Dermatologie
  • Zusätzliche Ausbildung in der Dermatohistopatologie
  • Erfahrener Hautarzt mit Spezialisierung auf Hautkrebsvorsorge und -behandlung

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Allein in Deutschland kommt es jährlich zu etwa 140 000 Neuerkrankungen, die Tendenz ist steigend. Ursache hierfür ist unzureichender Sonnenschutz, exzessives Sonnenbaden und Schäden durch Sonnenbrände. Dennoch vernachlässigen viele Patienten die regelmäßige Kontrolle ihrer Haut, wodurch Hautveränderungen oft nicht erkannt werden.  

Dr. med. Stefan Sünkel, renommierter Hautarzt in München-Starnberg, berichtet auf dieser Seite über die wichtigsten Informationen und Entwicklungen im Bereich der Hautkrebsvorsorge (siehe Interview unten).


arrow right Mehr über Dr. med. Stefan Sünkel erfahren


 

Mehr über: Hautkrebsvorsorge in München / Starnberg

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Für wen empfehlenswert? i.d.R. ab 30 Jahren alle 1 - 2 Jahre. Bei genetischer Disposition (sehr helle Haut, viele Leberflecken, Hautkrebsfälle in der Familie) sollte man früher und 2 mal im Jahr erscheinen.
Untersuchungsmethoden Dermatoskop, Vitalhistologie
Dauer der Untersuchung je nach Anzahl der Muttermale
Kosten Vitalhistologie: 120 Euro
Krankenkasse Vitalhistologie wird in den meisten Fällen von privaten Krankenkassen bezahlt, von gesetzlichen nicht

 

Mehr zur Praxis / Klinik

Hautaerzte.com Praxis Innen Hautaerzte.com Praxis Bar Hautaerzte.com Praxis behandlungsraum Hautaerzte.com Praxis Wachbecken Hautaerzte.com Praxis Behandlungszimmer Hautaerzte.com Praxis Behandlungsstuhl Hautaerzte.com Praxis Wartezimmer

 

Hautkrebsvorsorge in München / Starnberg

Die Praxisklinik für Dermatologie in München-Starnberg unter der Leitung von Dr. med. Stefan Sünkel bietet zur optimalen Hautkrebsvorsorge ein hochmodernes Videodokumentationssystem, um alle Muttermale, Leberflecke oder andere Hautveränderungen kontinuierlich zu dokumentieren. Dadurch werden schon minimale Hautveränderungen schnell erkannt und können individuell behandelt werden.

Beim Vorsorgetermin wird die Haut möglichst vollständig untersucht. Bei der Untersuchung verwendet Dr. Sünkel ein Dermatoskop. Das ist ein Gerät, mit dem man die Haut vergrößert ansehen kann. Bei auffälligen Hautveränderungen oder Muttermalen werden Videoauflicht-Aufnahmen gemacht, die dann im Computer abgespeichert werden. Dadurch kann beim nächsten Termin sofort erkannt werden, ob es in der Zwischenzeit zu Veränderungen gekommen ist. Wird bei der Untersuchung ersichtlich, dass eine Hautveränderung möglicherweise entfernt werden sollte, hat die Praxis eine neue Möglichkeit der Diagnosestellung. Die sogenannte Vitalhistologie ermöglicht eine visuelle Untersuchung des Muttermals in zellulärer Auflösung. Dadurch kann eine eindeutige Diagnose gestellt werden, ob die Hautveränderung tatsächlich bösartig ist. Wenn eine Entartung festgestellt wird, kann das Muttermal dem Befund entsprechend behandelt werden.

Hautkrebs

Informationen über Die Hautärzte.com München in München

Die Praxis, unter der Leitung von Dr. med. Stefan Sünkel, bietet sowohl medizinische Hautversorgung als auch ästhetische Behandlungen zur Hautverjüngung an. Somit können sich Patienten auf Medizin und Ästhetik unter einem Dach freuen.

In der Praxisklinik in München-Starnberg dürfen sich Patienten rundum wohlfühlen. Die fachliche Kompetenz und jahrelangen Erfahrung der Fachärzte und dem Praxis-Team, gepaart mit modernster medizinischer Ausstattung gestalten den Aufenthalt der Patienten als besonders angenehm.

Doch nicht nur die Dermatologie und Ästhetik gehören zu dem Behandlungsspektrum der hautaerzte.com. Auch die Phlebologie bildet einen wichtigen Schwerpunkt der Praxis. Für Patienten, die unter Venenerkrankungen leiden, bietet die Praxis ein umfassenden Behandlungsangebot an. 

Zudem ist die Praxis ein ausgewiesenes Laserzentrum, das Lasergeräte der neuesten Generation bereithält. Die jeweils spezifischen Laser kommen für diverse Hauterkrankungen, Behandlungen von Venenleiden sowie für die ästhetische Medizin zum Einsatz.

Das Team von hautaerzte.com freut sich ihre Patienten in den Bereichen Haut, Venen und Ästhetik kompetent beraten und behandeln zu dürfen.

Raeumlichkeiten Die Hautaerzte com Dr Suenkel in Starnberg Muenchen

Sprechzeiten

Termine nach Vereinbarung

Technische Ausstattung

Folgende Laser-Systeme stehen der Praxis u.a. zur Verfügung:

  • PicoClearTM zur Tattooentfernung
  • Diodenlaser zur Nagelpilz-Behandlung
  • Fraktionierter Laser
  • Für die Hautkrebsvorsorge-Untersuchung steht der Praxis die hochmoderne Vitalhistologie zur Verfügung

Interview mit Dr. Stefan Sünkel über die Hautkrebsvorsorge in München

Herr Dr. Sünkel, was genau ist Hautkrebs und welche Arten von Hautkrebs gibt es? 

Man spricht von Hautkrebs, wenn die Zellen der Haut entarten und sich bösartig verändern.

Wir unterscheiden im Wesentlichen zwischen zwei Arten von Hautkrebs. Es gibt den hellen oder auch weißen und den schwarzen Hautkrebs. Beim weißen Hautkrebs gilt es zusätzlich noch verschiedene Unterarten zu unterscheiden. Die häufigsten Formen des weißen Hautkrebs sind das Basalzellkarzinom, das Plattenepithelkarzinom und Morbus Bowen.

Der schwarze Hautkrebs entsteht meist in den Muttermalzellen, weswegen man diese regelmäßig beim Dermatologen untersuchen lassen sollte. Im Gegensatz zum weißen Hautkrebs, der verschiedene Stadien langsam durchläuft, bevor er bösartig wird, schreitet der schwarze Hautkrebs deutlich schneller voran. 

Kann man auch als Laie Auffälligkeiten entdecken oder gibt es bestimmte Symptome, die für Hautkrebs sprechen?

Die beste Möglichkeit seine Haut auf Veränderungen zu untersuchen bietet die sogenannte ABCD-Regel (siehe Abbildung). Um schwer erreichbare Muttermale zu kontrollieren, empfiehlt es sich auch, Familienmitglieder oder den Partner miteinzubeziehen.

Grundsätzlich sollten jegliche Hautveränderungen, die schnell wachsen, neu entstehen oder sich asymmetrisch verändern, zeitnah von einem Dermatologen untersucht werden. Wenn bestimmte Hautveränderungen zu bluten oder zu jucken beginnen, kann das ein Zeichen für eine bösartige Veränderungen sein. Diese müssen unbedingt von einem Spezialisten untersucht werden.

ABCD-Regel: Auf diese Zeichen sollten Sie bei der Überprüfung Ihrer Muttermale achten:

ABCD Regel - Hautkrebsvorsorge München

Risikofaktoren und Ursachen von Hautkrebs

Als Risikofaktor Nummer 1 bei Hautkrebs gelten UV-Strahlen, denen wir während unseres Lebens ausgesetzt sind. Gerade in den letzten Jahren hat sich zudem der Trend nach zarter Sommerbräune wieder durchgesetzt, so dass hautschädigende Besuche im Solarium und exzessive Sonnenbäder keine Seltenheit sind. Es gibt allerdings auch endogene Faktoren wie beispielsweise die Gesamtzahl an Muttermalen sowie den Hauttyp, die unser Hautkrebsrisiko erhöhen können.

Dr. Sünkel, wie kann Hautkrebs entstehen?

Im Wesentlichen entsteht Hautkrebs durch Lichtschaden. Je älter man ist, desto mehr Sonnenbelastung weist man in der Regel auf und umso höher ist das Risiko, dass Hautzellen entarten. Es gibt aber natürlich auch genetische Faktoren, die eine Rolle spielen. Wenn es also in der Familie bereits Fälle von Hautkrebs gab, ist das Risiko selbst dran zu erkranken erhöht.

Gibt es ein bestimmtes Alter, in dem Hautkrebs besonders häufig entsteht?

Ein bestimmtes Alter gibt es nicht, aber es ist natürlich so, je älter der Patient ist, umso mehr Sonnenbelastung weist die Haut in der Regel auf. Dementsprechend höher ist auch das Hautkrebsrisiko.

Hautkrebs kann aber auch schon im Kindesalter auftreten, das ist aber sehr selten. Eine bestimmte Altersgrenze gibt es also nicht. 

Ist Hautkrebs bei Kindern genetisch bedingt? 

Ja, in den meisten Fällen liegen genetische Dispositionen vor. Leider gibt es aber auch Kinder, die als Säuglinge schon schlimme Sonnenbrände hatten. Beispielsweise wenn der Kinderwagen in der Sonne vergessen wurde. Darauf sollte man grundsätzlich immer achten, damit ein solcher “Sonnenunfall” vermieden werden kann. Generell ist Hautkrebs bei Kindern aber eindeutig selten.

Ab welchem Alter empfehlen Sie eine regelmäßige Hautkrebsvorsorgeuntersuchung?

Grundsätzlich sollte man sich ab dem 30. Lebensjahr alle ein bis zwei Jahre untersuchen lassen. Wenn genetische Dispositionen vorliegen, sollte die Untersuchung öfter durchgeführt werden. Bei Kindern, die mehr als zehn große, auffällige Muttermale haben, ist eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge-Untersuchung ebenfalls empfehlenswert.

Patienten die schon Formen von Hautkrebs hatten, sollten unbedingt halbjährlich zur Untersuchung gehen, da es in vielen Fällen zu neuen bösartigen Veränderungen kommt.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich effektiv vor Hautkrebs zu schützen? 

In erster Linie ist Lichtschutz die beste Möglichkeit um die Entstehung von Hautveränderungen zu vermeiden. Das bedeutet nicht, dass man nicht mehr in die Sonne gehen darf, sondern man sollte vernünftig mit der Sonne umgehen. Sonnenbrände und exzessives Sonnenbaden sollten daher unbedingt vermieden werden. Wenn man im Urlaub ist, ist es von Vorteil sich in den ersten Tagen vorwiegend im Schatten aufzuhalten um die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen. Heutzutage gibt es auch sehr sehr gute Lichtschutzpräparate, mit denen effektiv Lichtschutz betrieben werden kann. Es gibt auch Sonnenschutzkleidung, die tatsächlich einen hundertprozentigen Lichtschutz bietet. Das Tragen von großen Hüten kann besonders das Gesicht und das Dekolleté vor der Sonneneinstrahlung schützen. Aber auch dann sollte man der Haut Zeit geben um sich an die Sonne zu gewöhnen.

Hautkrebsvorsorge mit Vitalhistologie

Gibt es neben Patienten mit genetischen Dispositionen auch noch andere Risikopatienten, bei denen eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge besonders wichtig ist?

Risikopatienten sind immer jene, deren Haut Lichtschäden aufweist. Bei Patienten, die sehr häufig der Sonne ausgesetzt sind, beispielsweise aus beruflichen Gründen oder weil sie viel Sport im Freien betreiben, beispielsweise surfen, Rad fahren oder wandern, haben ein erhöhtes Lichtschadenrisiko.

Wenn der Lichtschaden einmal vorhanden ist, dann sollten regelmäßige Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden. Der behandelnde Arzt kann einschätzen, wie ausgeprägt der Lichtschaden ist und einen individuellen Behandlungsplan erstellen.

Welche Rolle spielt der jeweilige Hauttyp?

Der jeweilige Hauttyp spielt hierbei eine große Rolle, denn vor allem Patienten mit roten Haaren und extrem heller Haut, also Hauttyp-1-Patienten, können gar nicht oder nur sehr wenig Pigmente bilden. Dadurch verfügen sie über einen sehr viel geringeren natürlichen Lichtschutz. Diese Patienten sind natürlich deutlich anfälliger für die Sonne und den Schaden, den sie anrichten kann. Je pigmentierter, also je dunkler, die Haut des Patienten ist, desto weniger anfällig ist sie für die Sonne.


Testen Sie hier, zu welchem Hauttyp Sie gehören: info Medizin Hauttyp-Test


Wie läuft eine Hautkrebsvorsorge in Ihrer Praxisklinik ab? 

Im Prinzip wird die Haut möglichst vollständig untersucht. Bei der Untersuchung verwende ich ein Dermatoskop. Das ist ein Gerät, mit dem man die Haut vergrößert ansehen kann. Bei auffälligen Hautveränderungen oder Muttermalen machen wir Videoauflicht-Aufnahmen, die dann im Computer abgespeichert werden. Dadurch kann beim nächsten Termin sofort erkannt werden, ob es in der Zwischenzeit zu Veränderungen gekommen ist.

Wird bei der Untersuchung ersichtlich, dass eine Hautveränderung möglicherweise entfernt werden sollte, haben wir speziell in unserer Praxis eine neue Möglichkeit der Diagnosestellung. Die sogenannte Vitalhistologie ermöglicht eine visuelle Untersuchung des Muttermals in zellulärer Auflösung. Dadurch kann eine eindeutige Diagnose gestellt werden, ob die Hautveränderung tatsächlich bösartig ist.

Wenn eine Entartung festgestellt wird, kann das Muttermal dem Befund entsprechend behandelt werden.

Was genau versteht man unter einer Vitalshistologie? 

Eine Vitalhistologie ermöglicht es, die Hautzellen am Bildschirm darzustellen. Dadurch können jegliche Hautveränderungen und Hauterkrankungen erkannt und im Verlauf kontrolliert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Ergebnis sofort zur Verfügung steht und man gegebenenfalls gleich weitere Schritte einleiten kann. 

Welche Hautschichten können bei einer Vitalshistologie untersucht werden und wann wird sie angewandt?

Die Vitalhistologie bildet die oberen Anteile der Haut ab. Im Wesentlichen die Epidermis und Teile der Dermis.

In dem Moment, wo der Verdacht besteht, dass eine Hautveränderung entfernt werden muss, machen wir eine vitalhistologische Untersuchung. Aber auch bei Ekzemen oder entzündlichen Hautveränderungen können wir mit der Vitalhistologie die Diagnose stellen. Die Vitalhistologie bietet bei jeder Unklarheit und jedem Verdacht eine Möglichkeit Hautveränderungen sofort vor Ort zu diagnostizieren. 

Welche Vorteile bieten sich für den Patienten durch eine vitalhistologische Untersuchung im Gegensatz zu einer operativen Biopsie?

Einer der größten Vorteile ist, dass man sofort eine Diagnose stellen kann. Das bedeutet, dass eine operative Biopsie nicht vonnöten ist. Im Vergleich zur konventionellen Histologie kann die Diagnose durch die Vitalhistologie sogar qualitativ besser gestellt werden.

Bei einer konventionellen Histologie muss man den auffälligen Hautbereich entfernen. Das heißt, der Patient benötigt eine Betäubung.  Die Läsion muss mit dem Skalpell entfernt werden, wodurch Fäden gezogen werden und später Narben entstehen können. Zudem muss der Patient auf das Laborergebnis der konventionellen Therapie ungefähr drei bis fünf Tage warten. Diese Wartezeit bedeutet für den Patienten Unsicherheit. Da ist eine Untersuchung innerhalb von 10 Minuten, ohne das Gewebe zu verletzen, schon ein entscheidender Vorteil für den Patienten.

Welche Unterschiede bestehen zwischen Untersuchungen mit einer  Vitalhistologie und mit einer konventionellen Histologie?

Bei einer histologischen Untersuchung wird die zu untersuchende Gewebeprobe, ähnlich wie ein Brotlaib, in einzelne Scheiben geschnitten. Der Histologe untersucht davon meist fünf Schnitte. Durch die Vitalhistologie ist es hingegen möglich, die gesamte Läsion abzubilden. Bei der Vitalhistologie kann man zudem das ganze Hautbild lückenlos, also ohne einzelne Schnittstellen, untersuchen

Wer wertet die Aufnahmen aus und wie lang muss man als Patient auf die Untersuchungsergebnisse warten?

Die Untersuchung eines Muttermals von vier oder fünf Millimetern Größe dauert in etwa fünf Minuten. Bei größeren Muttermalen liegen die Bilder nach ungefähr 10 Minuten vor. Der Konfokalist, also der in der Vitalhistologie ausgebildete Dermatologe, kann die Diagnose, nachdem er sich die einzelnen Bilder angesehen hat, sofort stellen.

Im Fall einer gutartigen Hautveränderung hat man in der Regel nach fünf bis zehn Minuten Gewissheit. Bei einer Entartung muss der Arzt natürlich erst feststellen, um welche Art der Entartung es sich im individuellen Fall handelt.

Gibt es spezielle Zusatzqualifikationen, die man haben muss, um eine Vitalhistologie durchführen zu können?

Die dermatologische Facharztausbildung beinhaltet auch die Ausbildung in der der Dermatohistopatologie und ist dementsprechend in der Lage die verschieden Hautzellen zu untersuchen. Als Dermatologe hat man in diesem Fall natürlich die besten Voraussetzungen eine Vitalhistologie zu beurteilen, trotzdem ist eine laufende Fortbildung auf diesem Gebiet unerlässlich.

Mit welchen Kosten muss man bei einer vitalhistologischen Untersuchung rechnen?

In den allermeisten Fällen wird die vitalhistologische Untersuchung von den privaten Krankenkassen übernommen. Selbstzahler müssen mit ungefähr 120 Euro für die Untersuchung rechnen. 

Gibt es Hautveränderungen, die nicht durch eine Vitalhistologie untersucht werden können? Wie wird die Vitalhistologie durchgeführt?

Durch eine Vitalhistologie können nahezu alle Hautveränderungen untersucht werden. Dieses Verfahren lässt sich sehr gut als eine Art Computertomografie (CT) der Haut beschreiben. Eine Behandlung dauert ungefähr fünf bis zehn Minuten und ist absolut schmerzfrei. Es gibt auch keinerlei Auswirkungen auf das umliegende Gewebe. Im Grunde genommen gewährt uns die Vitalhistologie durch Bildaufnahmen Einblick in die Haut. Dazu wird das Laserscanmikroskop einfach auf die zu untersuchende Hautstelle gelegt.

Bis auf sehr wenige Ausnahmen, wie beispielsweise Geschwüre oder infiziertes Gewebe, können alle Hautveränderungen durch die Vitalhistologie diagnostiziert werden. 

Muss man als Patient etwas bestimmtes beachten, wenn man eine Vitalhistologie durchführen lässt?

Nein, der Patient sollte während der Aufnahmen lediglich einige Minuten ruhig liegen

Was passiert wenn durch die Vitalhistologie ersichtlich wird, dass es sich um eine behandlungswürdige Hautveränderung handelt?

In dem Moment, wo wir die Diagnose haben, können wir die weiteren Behandlungsschritte planen. Ein großer Vorteil der Vitalhistologie ist, dass wir dem Befund entsprechend handeln können. Je nach Stadium der Veränderung kann eine Laserbehandlung, photodynamische Therapie oder operative Entfernung erfolgen.

Dadurch ist es möglich die Haut besonders zielgenau zu behandeln, unnötige Schnitte zu vermeiden und möglichst schonend, aber dennoch effektiv zu verfahren.

Wie hat sich der Einsatz der Vitalhistologie auf den Alltag in Ihrer Praxis ausgewirkt?

Ich würde sagen, der größte Vorteil der Vitalhistologie besteht darin, dass der Patient sofort Gewissheit hat und sich zugleich unnötige chirurgische Exzisionen erspart.

Die Behandlungsmethoden können ganz genau an den individuellen Befund angepasst werden. Dadurch können wir optimale Ergebnisse erzielen und unsere Patienten sind natürlich umso zufriedener. Die Vitalhistologie ist ein sehr neues und innovatives Verfahren, dass in Deutschland bislang nur in etwa 40 Praxen und Kliniken zum Einsatz kommt. Wir sind sehr froh, dass wir unseren Patienten diese Möglichkeit in unserer Praxisklinik bieten können. Für den Patienten ist es natürlich auch sehr interessant, wenn er die Aufnahmen der einzelnen Zellen der Haut betrachten kann. Es ist wirklich beeindruckend, was heutzutage technisch möglich ist.



 

Kontakt zu Die Hautärzte.com München

Kontakt

Marienplatz 1
80331 München

www.diehautaerzte.com