Brustvergrößerung, Brustimplantate

Brustvergrößerung in Nürnberg

von Dr. med. Jens Baetge

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Brustvergrößerung in der Nürnberger Klinik

Für viele Frauen gelten schöne, wohlproportionierte Brüste als Zeichen der Weiblichkeit. Entspricht die Form der Brüste nicht den individuellen Vorstellungen, so entsteht bei den oftmals ein starker Leidensdruck, der die Betroffenen in ihrem Selbstwertgefühl beeinträchtigt. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Brustvergrößerungen weltweit zu den am häufigsten durchgeführten Operationen im Bereich der plastisch-ästhetischen Chirurgie zählen und somit vielen Frauen zu einem neuen Lebensgefühl verhelfen.

Dr. Jens Baetge leitet die Nürnberger Klinik für Ästhetisch-Plastische Chirurgie und beherrscht die modernsten Methoden der Brustvergrößerung. Im Folgenden hat uns der Experte im Rahmen unserer info Medizin Interviewserie Fragen rund um das Thema Brustvergrößerung beantwortet. Im ersten Teil erklärt Dr. Baetge warum die intensive Planung einer Brustvergrößerung so wichtig ist und welche Veränderungen damit möglich gemacht werden können.  

Herr Dr. Baetge, wir sprechen heute über Brustvergrößerungen in Ihrer Nürnberger Klinik. Eine Brustvergrößerung ist für viele Frauen ein großer Schritt im Leben. Wann eigne ich mich dafür? Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Brustvergrößerung?

Ich freue mich, dass wir heute über das Thema “Brustvergrößerung” sprechen. Ich denke, das ist eines der wesentlichen Themen im Bereich der plastisch-ästhetischen Chirurgie. Ihre Frage, wer eigentlich für eine Brustvergrößerung geeignet ist, ist sehr unterschiedlich zu beantworten.

Das kann eine junge Frau sein, die eine geringe Brustentwicklung hat, sodass man ihr zu einer normalgroßen Brust, also eine Körbchengröße zwischen A und C, verhelfen möchte. Viele Frauen mit einer ursprünglich sehr schönen Brustform und -größe wünschen sich, nach Schwangerschaften oder Stillzeiten eine Brustvergrößerung um dieser in Mitleidenschaft gezogenen Brust wieder zu ihrer alten Form und Größe zu verhelfen.

Warum kann man die Nürnberger Klinik als richtige Klinik für Patienten empfehlen? Wie genau sieht die Behandlung bei Ihnen aus, wenn eine Patientin den Wunsch nach einer Brustvergrößerung äußert?

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten eine Brustvergrößerung durchzuführen. Dabei ist es ganz wichtig, sich schon im Vorfeld ausführlich zu den verschiedenen Möglichkeiten zu informieren.

Wir in der Nürnberger Klinik haben uns auf die Brustvergrößerung, besonders auf die axilläre Brustvergrößerung, spezialisiert. Hierbei ist der Schnitt, durch den das Implantat eingesetzt wird, sehr klein und wird in der Achselhöhle versteckt. Dadurch gibt es später keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Brustvergrößerung durchgeführt wurde.

Ich bin der Meinung, dass eine intensive Beratung und Planung der  wichtigste Punkt einer optimalen Patientenbetreuung ist. Der zweite Schritt ist, sich erneut beraten zu lassen, nachdem man diese ganzen Informationen bei der ersten Beratung bekommen hat. Oft stellen sich erst danach zahlreiche weitere Fragen, die dann im zweiten Beratungsgespräch ausführlich beantwortet werden können. Die Patientin soll sich im Vorfeld auch ausreichend Zeit nehmen die verschiedenen Imitate auszuprobieren.

Was versprechen Sie sich von dieser intensiven Vorbereitungszeit?

Zum Einen ist es wichtig, dass die Patientin einfach weiß was auf sie zukommt. Zum anderen ergibt sich dadurch auch eine Art psychologische Sicherheit, die in zweierlei Hinsicht wichtig ist. Die Patientin soll sich beim behandelnden Arzt gut aufgehoben fühlen und sich keine Sorgen in Hinblick auf den Eingriff oder das spätere Ergebnis machen müssen.

Andererseits ist diese intensive Vorbereitungszeit auch wichtig um genau herauszufinden was sich die Patientin eigentlich wünscht. Wir versuchen ermöglichen deshalb eine Visualisierung mit Imitaten. Damit kann sich die Patientin schon im Vorhinein ein eigenes Bild davon machen wie sich das jeweilige Implantat anfühlt und aussieht.

Wie viele Körbchengrößen kann man durch eine Brust-OP mit Implantaten dazugewinnen? Gibt es da eine Grenze oder sind alle Möglichkeiten nach oben offen?

Grundsätzlich bietet der Körper eine natürliche Grenze. Das bedeutet, der Brustumfang bildet natürlich die Basis für die Brustimplantate bzw. für die Brust. Diesen Spielraum kann man hinsichtlich der Größe nutzen, aber es gibt damit auch ein oberes Limit. Es kommt jedoch sehr selten vor, dass sich eine Patientin eine auffallend große Brust wünscht. In solchen Fällen muss man eventuell darüber nachdenken zwei Operationsschritte einzuplanen. Das heißt, man vergrößert die Brust erst moderat und nach etwa einem Jahr, wenn sich das ganze Gewebe daran gewöhnt hat, kann man theoretisch um eine weitere Körbchengröße erweitern. Die meisten Patientinnen wünschen sich eine Brustvergrößerung zwischen A und C.

Abb.: Schematische Darstellung der verschiedenen Körbchengrößen im Vergleich

Brustvergrößerung - Körbchengrößen im Vergleich

Das richtige Implantat

Über die Jahre haben sich nicht nur verschiedene Operationstechniken entwickelt, auch die Implantate wurden stetig verbessert. Neben Unterschieden in Größe und Festigkeit gibt es auch Formunterschiede, aus denen die Patientin wählen kann. Auch die Haltbarkeit dieser Implantate hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Dr. Jens Baetge ist leitender Chirurg in der renommierten Nürnberger Klinik und verfügt über viele Jahre Berufserfahrung und gilt somit als absoluter Experte auf seinem Gebiet. Im zweiten Teil unserer Interviewserie erklärt er, worauf bei der Wahl des richtigen Implantats zu achten ist und welche Faktoren hierbei beachtet werden müssen. 

Wie wichtig ist Wahl des richtigen Implantats? Welche Rolle spielt dabei das verwendete Material? Kann man sich in Ihrer Klinik ein Bild von einem möglichen Ergebnis mit den unterschiedlichen Implantaten machen?

Ja, ich denke, dass das heutzutage schon sehr wichtig ist. Ich vertrete die Meinung, nur Implantate von namhaften Herstellern zu verwenden. Das bedeutet, es sollte ein bekanntes und häufig verwendetes Implantat sein, dass es bereits seit einigen Jahren gibt. Dadurch lässt sich darauf schließen, dass sich über die vielen Jahre hinweg kontinuierlich gute Qualität gewährleistet wurde. Mittlerweile gibt es verschiedenste Firmen, die wirklich gute Implantate produzieren. Die meisten Implantate heutzutage, bieten eine lebenslange Garantie, die von den meisten auch tatsächlich gehalten wird. Das liegt daran, dass die Produkte mittlerweile wirklich sehr hochwertig sind.

In unserer Klinik bekommt jede Patientin die Implantate vorher in die Hand und kann sie sich in den verschiedenen Größen und Arten ansehen. Auch Imitate helfen dabei zu sehen wie das spätere Implantat aussehen würde. Dazu werden diese in den BH eingelegt, und es wird schnell deutlich, wie sich diese unter der Kleidung verhalten. Auch das Gewicht ist entscheidend bei der Wahl des Implantats. Je nach Ausgangsbefund verhalten sich die Implantate bei der individuellen Patientin immer ein wenig anders. Durch unsere Erfahrung und die Vielzahl der von uns durchgeführten Eingriffe können wir für jede Patientin ein adäquates Beispiel auf dem Computer simulieren und die Patientin kann sich zahlreiche Vorher-Nachher-Fotos ansehen. 

Heutzutage gibt es Implantate die eine lebenslange Garantie versprechen. Besteht dennoch die Möglichkeit, das solch hochwertige Implantate platzen oder reißen?

Das ist ein sehr seltenes Risiko, das theoretisch aber dennoch möglich ist. In Deutschland werden jährlich etwa 15.000 Implantate eingesetzt, bei denen es bei ein bis maximal zwei Implantaten zur Ruptur kommt. Die Hüllen der Implantate sind bei den meisten relativ ähnlich aufgebaut. Sie verfügen über vielschichtige Hüllen, sodass eine defekte Barriereschicht von den anderen korrigiert werden können und das Implantat dennoch seine Form beibehält.

Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ein Implantat dennoch reißt, ist das Gel bei modernen Implantaten so kohäsiv, also sehr fest, wie ein Gummibärchen. Dadurch kann das Implantat vollständig entfernt werden, ohne das Teile des Implantats im Körper verbleiben. Wichtig ist, dass die Patientinnen jährlich zu den entsprechenden Untersuchungen, wie beispielsweise zum Ultraschall, gehen und kontrollieren lassen ob mit dem Implantat alles in Ordnung ist. Dadurch können die Patientinnen viele Jahre Freude haben ohne sich weitere Gedanken machen zu müssen. 

Ist es heutzutage nicht mehr notwendig, dass die Implantate nach einer gewissen Zeit auswechselt werden? 

Früher hat man dazu geraten, das Implantat nach 10 bis 15 Jahren aus Prophylaxe auszutauschen. Bei so hochwertigen Implantaten, wie sie heute auf dem Markt sind, würde ich das nicht zwingend empfehlen. Solange keine Notwendigkeit besteht, muss das Implantat nicht ausgetauscht werden.

Dennoch kommt es sehr häufig vor, dass das Implantat ausgetauscht wird. Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen. Beispielsweise eine Krebserkrankung, äußere Gewalteinwirkung oder aber auch eine Kapselfibrose können einen Implantatswechsel erforderlich machen. Viele Patientinnen wünschen sich nach einigen Jahren aber auch ganz einfach eine Form- oder Größenveränderung des Implantats. Es gibt viele Gründe, ein Implantat auszutauschen, insofern sollte man damit rechnen, aber es ist in den meisten Fällen nicht medizinisch notwendig.

Was sollten Ihre Patientinnen vor der Operation beachten?

Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass sich die Patientinnen mit ihrer Entscheidung sicher sind und sich damit wohlfühlen. Eine Brustvergrößerung sollte keine Spontanentscheidung sein. Meist leiden Frauen jahrelang unter der Form oder Größe der Brüste. Viele wünschen sich auch seit sehr langer Zeit eine Brustveränderung. Es ist wichtig, dass man sich viele Gedanken dazu gemacht und sich gründlich informiert. Hat man den richtigen Arzt gefunden, ist es wichtig mindestens zwei ausführliche, persönliche Patientengespräche zu führen. Man sollte vor der Operation wirklich so weit sein, dass man sagt, ich habe alles verstanden, ich habe keine offenen Fragen mehr und weiß, was auf mich zukommt.

Methoden der Brustvergrößerung

In der Nürnberger Klinik für Ästhetische und Plastische Chirurgie können Patientinnen aus verschiedenen Operationstechniken der Brustvergrößerung wählen. Welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Techniken mit sich bringen, erklärt Dr. Jens Baetge im dritten Teil der Interviewserie mit info Medizin. 

Es gibt unterschiedliche Methoden ein Implantat in die Brust zu setzen.  Welche von diesen Methoden nehmen Sie am liebsten oder am häufigsten vor?

Also bei einer Brustvergrößerung gibt es verschiedene Möglichkeiten das Implantat in die Brust zu legen. Grundsätzlich stehen drei Methoden zur Auswahl, deren Narben später sehr unterschiedlich sichtbar sind. Das wäre die Möglichkeit einer axillären Brustaugmentation, einer Augmentation durch die Unterbrustfalte oder durch einen halbmondförmigen Schnitt am Warzenvorhof.

Wir in der Nürnberger Klinik sind auf die axilläre Brustvergrößerungen spezialisiert. Der Vorteil bei dieser Methode ist eine sehr unscheinbare Narbe, die ungefähr nur vier Zentimeter im harten Bereich der Achsel zu liegen kommt. Von dort aus wird das Implantat in Richtung Brustdrüse geschoben. Erfahrungsgemäß ist diese Narbe nach spätestens einem Jahr so gut verheilt, dass sie kaum noch sichtbar ist. Man wird später also nicht erkennen können, dass eine Brustvergrößerung stattgefunden hat.

Zudem ist die axilläre Brustvergrößerung ein sehr schonender und sehr milder Eingriff, bei dem die Komplikationsrate sehr niedrig ist. Dennoch handelt es sich hierbei um einen anspruchsvolleren Eingriff für den Operateur und sollte dementsprechend nur von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden.

Brustvergrößerung - Zugangswege

Können Sie die Unterschiede der einzelnen Techniken erklären?

Bei dem Schnitt über die Unterbrustfalte besteht die Möglichkeit, runde und geformte Implantate einzubringen. Sollte ein Implantat kaputt gehen oder ein Kapselfibrose entstehen, wird das Implantat durch diesen Zugang ausgewechselt. Der grundsätzliche Erstimplantationsschritt wäre aber über die Achselhöhle. Für die Brustwarzentechnik, die von der Narbenbildung her sehr unauffällig ist, bietet leider zwei Nachteile. Das eine ist, dass man durch den Brustdrüsenkörper hindurch schneiden muss, diesen damit also verletzt und später auch in der Mammografie eine sichtbare Narbe in der Mammografie-Aufnahme verbleibt. Zum anderen kann dadurch theoretisch auch die Stillfähigkeit oder die Sensibilität an der Brustwarze beeinträchtigt werden kann. 

Dr. Baetge, Sie haben bereits erwähnt, dass es bei Ihrem Spezialgebiet der axillären Brustvergrößerung sehr auf die Erfahrung des Operateurs ankommt. Wie viele OPs haben Sie persönlich schon durchgeführt?

Ich glaube, es kommt bei der richtigen Wahl des Operateurs immer auch darauf an, wie viel Erfahrung dieser besitzt. Ich persönlich habe diese Operation schon bei über 1.000 Patientinnen durchgeführt. Die Methode die letztendlich durchgeführt wird, hat auch mit dem persönlichen Geschmack der Patientin zu tun. Je nachdem wo sie gerne die Narbe hätte, wird dann die entsprechende Technik gewählt.

Ich bin der Meinung, dass die axilläre Brustvergrößerung die schönste und die beste ist und habe mich deshalb auf diese Technik spezialisiert. Für mich ist eine versteckte, unsichtbare Narbe gerade im Bereich der Schönheitsoperationen ganz wichtig. 

Hat die Wahl des Zugangs, wie das Implantat in die Brust gelangt, Auswirkungen auf die Heilungsdauer, Schonzeit oder auf die Nachbehandlung?

Die Heilungsdauer oder die nötige Schonzeit steht in keinem Zusammenhang mit der verwendeten Operationstechnik, sondern ist bei allen Varianten gleich.

Was nach der Operation zu beachten ist

Wie nach jedem operativen Eingriff, gibt es auch bei einer Brustvergrößerung einige Dinge, die die Patienten beachten sollten um den Heilungsprozess bestmöglich zu unterstützen. 

Dem leitenden Chirurgen der Nürnberger Klinik, Dr. Jens Baetge, ist neben einem intensiven Beratungsgespräch auch eine umfangreiche Nachsorge ein besonderes Anliegen. Worauf besonders zu achten ist und wie sich der der Heilungsprozess bestmöglich unterstützen lässt, erklärt Dr. Baetge im letzten Teil unserer Interviewserie. 

Ist das endgültige Ergebnis sofort nach der Operation sichtbar?

Im Großen und Ganzen schon. Natürlich ist die Brust direkt nach der Operation geschwollen, sodass man die endgültige Form nicht sofort erkennen kann. Man sieht allerdings schon einen deutlich erhöhten Brusthügel. Mit der Zeit wird sich die Brust lockern, weicher und zarter werden. Das endgültige Ergebnis ist nach etwa einem Jahr zu sehen. Nach diesem Zeitraum sind auch Narben nicht mehr zu sehen. Aber nach etwa sechs Wochen sieht die Brust bereits sehr schön aus.

Was muss in den ersten Wochen nach der OP beachtet werden?

Wir in der Nürnberger Klinik haben uns auf die Brustvergrößerung spezialisiert. Dieser Eingriff erfordert auch ein sehr intensives Nachbehandlungskonzept. Wir sehen unsere Patienten wöchentlich über die ersten sechs Wochen. Danach in Abständen von sechs Wochen.

Im ersten halben Jahr sind sehr viele Kontrollen notwendig
, denen meiner Meinung nach auch unbedingt nachgekommen werden muss. Dabei können alle Fragen der Patientin beantwortet und Ratschläge gegeben werden wie man sich in dieser Zeit am besten verhält. Diese Fragen sind im postoperativen Verlauf noch intensiv mit dem Arzt zu klären, da diese im individuell Fall anders zu beantworten sind.

Mit welchen Kosten muss bei einer Brustvergrößerung gerechnet werdem? Sind in diesem Angebot schon alle Nachuntersuchungen miteinkalkuliert?

Die Kosten für eine Brustvergrößerung können je nach Implantat und  Operateur variieren. Bei uns in der Klinik kostet eine Brustoperation um die 6.000 Euro. Hierbei ist alles mit einberechnet an Kosten, die noch entstehen können. 

Was passiert, wenn man nach einigen Jahren wieder eine Veränderung vornehmen möchte?

Der optimale Fall ist natürlich, wenn die Patientin sich beim ersten Eingriff so perfekt entschieden hat, dass sie gar keine Veränderung möchte. Das Einsetzen eines neuen Implantats ist natürlich mit erneuten Risiken und zusätzlichen Kosten verbunden. Deshalb ist es uns in der Nürnberger Klinik so wichtig, den Patienten schon im Vorfeld optimal zu informieren. Wir freuen uns auch, wenn unsere Patienten öfter in unsere Sprechstunde kommen, damit alle Fragen geklärt sind und sie nicht nach einigen Jahren beschließen, dass sie lieber eine erneute Veränderung vornehmen möchten. 

Woher weiß ich, welche Methode die richtige für mich ist?

Wir in der Nürnberger Klinik legen besonderen Wert darauf, dass die Beratung dazu führt, dass der Patient für sich entscheiden kann, welche Methode, welches Implantat und welche Implantatgröße für ihn die richtige Wahl ist. Das ist keinesfalls in einem einzigen Gespräch zu klären, dazu braucht man Zeit und vielleicht braucht man dazu auch noch Beistand von einem Familienmitglied oder der besten Freundin.

Die Patientin soll in Ruhe die verschiedenen Größen anprobieren und sich viele Vorher-Nachher-Bilder ansehen können. Wie bei jeder Operation stellen sich auch bei einer Brustvergrößerung zahlreiche Fragen. Diese ganzen Fragen müssen sehr sorgfältig und intensiv besprochen werden, um dann wirklich dazu zu führen, dass man sagt, ich freue mich auf die Operation und ich weiß genau, was ich will.

Gibt es eine Alternative zur Brustvergrößerung mit Implantaten, wenn die Brustform oder Größe verändert werden soll?

Zur Zeit ist die Nachfrage nach Brustvergrößerungen mit Eigenfett besonders hoch. Dabei sind jedoch zwei Sachen zu beachten: Die Patientin benötigt ausreichend Fettdepots, aus deren Fett die Brüste anschließend vergrößert werden. Zudem sollte der Wunsch der Brustgröße einer nicht zu großen Körbchengröße entsprechen, sodass man ihn auch durch das körpereigene Fett erfüllen kann.

Wenn man sich eine größere Brust wünscht, ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett nicht unbedingt die beste Methode. Natürlich muss das in einem persönlichen Beratungsgespräch besprochen werden. Zusätzlich sind meist zwei bis drei Operationen im Abstand von einem halben Jahr nötig. Dies ist natürlich auch mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Was genau kann man sich unter der Brustvergrößerung mit Eigenfett vorstellen?

Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett handelt es sich um eine Methode mit besonders natürlichen Resultaten. Dabei werden körpereigene Fettzellen z.B. aus Bereichen am Bauch, den Schenkeln oder den Hüften entnommen, ehe sie nach einer speziellen Aufbereitung in die Brust injiziert werden. Verwachsen diese Zellen mit dem dortigen Gewebe, so bleiben sie über viele Jahre erhalten und formen die weibliche Brust nachhaltig. Sollte sich die Patientin eine erneute leichte Vergrößerung wünschen, so kann die Behandlung nach einiger Zeit problemlos wiederholt werden.

Wem ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett zu empfehlen?

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich besonders für Patientinnen, die keine großen Volumenveränderungen vornehmen möchten. Auch zum Ausgleich von bestehenden kleineren Asymetrien der beiden Brustseiten eignet sich die Eigenfettbehandlung hervorragend. Ein weiterer Vorteil ist, dass in der Nürnberger Klinik Fettzellen aus den individuellen Problemzonen der Patientin entnommen werden, wodurch sich die Patienten auch hier über eine kleine Verbesserung freuen darf.

Wie läuft die Behandlung ab?

In der Nürnberger Klinik nehmen wir uns besonders viel Zeit für das Beratungsgespräch mit unseren Patienten. In vertraulicher Atmosphäre kann die Patientin ganz offen mit uns über ihre individuell empfundenen Makel und ihre Wünsche sprechen. Selbstverständlich führen wir eine sorgfältige körperliche Untersuchung durch, sodass wir uns ein genaues Bild vom individuellen Befund machen können. Anschließend wird in Zusammenarbeit mit der Patientin ein Behandlungsplan erstellt, der den persönlichen Wünschen und Vorstellungen der Patientin entspricht. Die Operation dauert in etwa zwei Stunden und findet in der Regel in Vollnarkose statt. Zu Beginn des Eingriffs wird durch eine spezielle Fettabsaugung (Liposuktion) zunächst körpereigene Fettzellen der Patientin aus Bauch, Oberschenkeln oder Po entnommen. Das entnommene Fett wird anschließend in mehreren Schritten sorgfältig aufbereitet: die Zellen werden einzeln in Lösung gebracht. Dabei ist zu bedenken, dass es sich streng genommen nicht nur um Fettzellen, sondern um ein Gemisch (Fettzellen, Bindegewebszellen, etc.) handelt. Zum einen werden die Zellen direkt unter die Brusthaut vor die Brustdrüse, zum anderen in den darunterliegenden Brustmuskel eingespritzt. Dabei wird sorgfältig darauf geachtet, keine Zellen in die Brustdrüse zu spritzen. Es gelingt jedoch nie alle Zellen dort einzuwachsen. Zudem baut der Körper in der Regel einen Teil der Fettzellen selbstständig ab, weshalb die Volumeneingabe zu Beginn etwas größer ist als nötig ist. Zurück bleibt in aller Regel eine ausreichende Menge an Fettzellen. Nach einer Brustvergrößerung kann es zu Schwellungen, Blutergüssen und vorübergehenden Taubheitsgefühl kommen. Diese klingen jedoch nach und nach selbstständig ab.

Worauf ist bei der Nachbehandlung zu achten?

Direkt nach der Operation wird die Brust mit einem leichten Druckverband gestützt, jedoch kann bereits am nächsten Tag ein Sport-BH getragen werden. Damit die Fettzellen gut in das Gewebe einwachsen können, sollte sich die Patientin schonen und in den folgenden Wochen auf körperliche Belastungen und sportliche Aktivitäten verzichten. Zudem sollte in den ersten 6 Monaten nach der OP keine Gewichts

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