Botoxbehandlung

Botoxbehandlung gegen Falten

Sanfte Behandlung von aktiven Falten / Mimikfalten mit Botulinumtoxin.

ÜBERSICHT
Wer ist geeignet? Männer und Frauen mit Falten aufgrund von starker Muskelbeanspruchung
Für welche Falten? Mimikfalten bzw. aktive Falten, wie bspw. horizontale Stirnfalten, Zornesfalten (Glabellafalte), Krähenfüße, Nasenfalten, Kinnfalten
Behandlungsdauer 10 - 20 Min.
Anästhesie i.d.R. keine Erforderlich, lokal möglich
Wirkungsdauer 4-9 Monate
Kosten Ab ca. 300€

Botoxbehandlung - Botox gegen Falten

Krähenfüße, Denkerfalten oder Zornesfalten: Die stark ausgeprägte Mimik mancher Menschen hinterlässt häufig schon in jungen Jahren deutliche Spuren. Manche Gesichter wirken durch sie vielleicht interessanter oder attraktiver. 

Aber häufig sind uns die Zeichen der Hautalterung nicht willkommen. Sie lassen uns angespannt oder erschöpft aussehen und oftmals auch älter, als wir uns tatsächlich fühlen. Falten an der Stirn, um die Augen oder den Mund werden häufig als störend empfunden und können unser Selbstbewusstsein beeinträchtigen. Dabei sind Falten heutzutage kein unabwendbares Schicksal. Die schonende Behandlung mit Botox (Botulinumtoxin) mildert Falten sichtbar und gibt uns ein frischeres und jüngeres Aussehen wieder. 

Botox hat sich in den letzten Jahren an zunehmender Beliebtheit erfreut und gilt heute als erprobtes Mittel gegen Falten. Dabei findet Botulinumtoxin nicht nur in der ästhetischen Medizin Anwendung, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Medizin, wie etwa in der Neurologie (bspw. gegen Migräne oder Schiefhals) und in der Zahnmedizin (gegen Zähneknirschen).

Ausführliche Informationen zur Botoxbehandlung und ihrem Ablauf, Wissenswertes über den Wirkstoff Botulinumtoxin und die damit behandelbaren Faltenarten, Vorher-Nachher-Bilder sowie mögliche Risiken von Botox können Sie im Folgenden nachlesen.

Was ist Botulinumtoxin / Botox?

In der ästhetischen Medizin ist Botox die mit großem Abstand am häufigsten verwendete Substanz. Die Zahl der Anwendungen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Botulinumtoxin ist ein hochwirksamer Wirkstoff, der nicht nur in der Faltenbehandlung, sondern u.a. auch zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) oder Migräne eingesetzt wird.

"Botox" ist der Markenname eines bestimmten Herstellers mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin. Heute gibt es viele Hersteller, die den Wirkstoff Botulinumtoxin unter weiteren verschiedenen Namen produzieren und anwenden.

Seine Entdeckungsgeschichte findet der Wirkstoff Botulinumtoxin im Jahr 1815, als erstmals das Krankheitsbild Botulismus wissenschaftlich beschrieben wurde, welches durch das Gift eines bestimmten Bakteriums verursacht wird. Das erste Mal isoliert wurde das Botulintumtoxin bildende Bakterium Ende des 19. Jahrhunderts aus einer verdorbenen Wurst, die für tödliche Folgen bei den betroffenen Personen sorgte. Aus diesem Zusammenhang ergibt sich auch der Name "Botulinumtoxin" - zusammengesetzt aus den lateinischen Wörtern “botulus” für Wurst und “toxin” für Gift. 

Seit den 1920er Jahren konnten größere Mengen des Giftes gewonnen werden. In den 1970er Jahren wurde Botulinumtoxin A für verschiedene medizinische Zwecke eingesetzt und zugelassen. Erst Anfang der 1990er Jahre jedoch hat Botox seinen Einzug in der Ästhetischen Medizin zur Glättung von Falten gefunden. Seitdem wird es zuverlässig zur Faltenbehandlung eingesetzt.

Botulinumtoxin ist demnach ein Nervengift, das von verschiedenen Stämmen der Bakterienspezies Clostridium botulinum gebildet wird. Zur Glättung von Falten wird die Substanz in die Gesichtsmuskeln injiziert. Botulinumtoxin verhindert den Austausch von Signalen zwischen Nervenendigung und Muskel. Dadurch wird der Muskel, dessen Kontraktion für Faltenbildung sorgt, entspannt. Der Effekt von Botox hält zwischen 4 und 9 Monaten an. Wiederholungsbehandlungen sind immer wieder möglich. 

Auch wenn das von vielen noch befürchtet wird: Eine Faltenbehandlung mit Botox vornehmen zu lassen bedeutet keineswegs sein individuelles Mienenspiel zu verlieren. Die richtige Menge Botox und die präzise Behandlung einzelner Gesichtsmuskeln führt zu natürlichen Ergebnissen. Das Nervengift Botulinumtoxin ist ein in der Natur vorkommendes Protein und kann - in der geringen verwendeten Dosis - von unserem Körper restlos abgebaut werden. Eine Überdosierung ist bei fachgerechter Anwendung nicht zu befürchten. 

Botox wird zudem in der Neurologie seit Jahrzehnten erfolgreich zur Behandlung von Krampfzuständen wie Schiefhals oder Lidkrampf eingesetzt. Durch seine besonders gute Verträglichkeit und das geringe Nebenwirkungsrisiko findet es heute auch bei Kindern Anwendung.

Wie wirkt Botulinumtoxin?

Nachdem der Wirkstoff injiziert wurde, gelangt er über das Blut an den “Einsatzort”: die Nervenendigungen der Muskulatur, auch Synapsen genannt. Dort bindet sich Botulinumtoxin an die präsynaptische Membran. Botulinumtoxin bewirkt dadurch eine Hemmung der Erregungsübertragung von den Nervenzellen zu den Muskeln. Dies geschieht, indem der für die Erregungsübertragung notwendige Neurotransmitter Acetylcholin nicht mehr ausgeschüttet werden kann. 

Durch die Injektion von Botox wird somit die Kontraktion des Muskels je nach Dosierung gehemmt oder ganz unterbunden. Durch die Entspannung der jeweiligen Muskeln, glätten sich die entsprechenden Falten.

Im Folgenden ist der Wirkungsmechanismus von Botox auf zellulärer Ebene schematisch und vereinfacht dargestellt:

Botox Wirkung - ohne Botulinumtoxin


Botox Wirkung - mit Botulinumtoxin


Welche Falten können mit Botox behandelt werden?

Eine Botoxbehandlung kommt für Falten infrage, die durch eine starke Beanspruchung bestimmter Gesichtspartien entstehen. Diese so genannten dynamischen oder mimischen Falten können je nach individueller Mimik sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Sie entstehen, indem unter der Haut immer wieder die gleichen Muskeln angespannt werden und die Haut somit immer wieder an den selben Stellen beansprucht wird.

Typische Mimikfalten sind Lachfältchen rund um die Augen oder die horizontal auf der Stirn verlaufenden Denkerfalten. Auch die so genannte Zornesfalte, die sich zwischen den Augenbrauen befindet, kann mit einer Botoxbehandlung gelindert werden. Da Botox gezielt Teile der Gesichtsmuskulatur stilllegt, kann keine Kontraktion mehr stattfinden und die Gesichtshaut entspannt sich somit. Das Ergebnis: Falten werden geglättet.

Faltenarten, die mit Botox behandelt werden können, auf einen Blick:

  • Quere Stirnfalten (Denkerstirn)
  • Lachfalten am seitlichen Auge (Krähenfüße)
  • Senkrechte Falte zwischen den Augenbrauen (Zornesfalte)
  • Nasenfalten ("bunny lines")

Faltenarten Botoxbehandlung

Abb.: Schematische Darstellung der Faltenarten, die sich für eine Botoxbehandlung eignen

Bereits tief eingeprägte Falten, wie etwa die Nasolabial-Falte, müssen mit Fillern (bspw. Hyaluronsäure) behandelt werden, da hier vor allem der Verlust an Volumen des Unterhautgewebes verantwortlich ist. Die verwendeten Füllmaterialien "polstern" tiefe Falten sozusagen wieder auf und verleihen der Haut neues Volumen.

Botoxbehandlung - Welcher Arzt ist der richtige?

Botox gewinnt in der Faltenbehandlung zunehmend an Beliebtheit. Die Anzahl der Anwender ist groß und entsprechend schwierig gestaltet sich die Suche nach dem geeigneten Botox-Arzt. Von einer Botoxbehandlung bei einem Friseur oder einer Kosmetikerin ist allerdings dringend abzuraten. Denn nur ein Facharzt mit einer spezifischen Ausbildung und Kenntnis der Gesichtsanatomie kann genau beurteilen, welche Wirkung eine Behandlung mit Botox haben kann. Außerdem weiß er, welche Dosierung für den gewünschten Effekt notwendig ist, ohne dass es zu einem maskenhaften Aussehen kommt. “Das häufigste Kompliment, das Botox-Patienten bekommen, ist die Frage: ‘Waren Sie im Urlaub? Sie sehen so erholt aus.’”, weiß auch Dr. med. Harald Kuschnir, Arzt für plastisch-ästhetische Operationen in Berlin. 

Fachärzte für Plastisch-Ästhetische Chirurgie und Dermatologen wie zum Beispiel der Münchner Hautarzt Dr. med. Stefan Sünkel sind hervorragend dafür ausgebildet, Botoxbehandlungen durchzuführen. Wie lange und wie häufig ein Arzt Botoxbehandlungen vornimmt, sind wichtige Kriterien bei der Wahl des richtigen Arztes. Eine Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V. (DGBT) kann ein weiterer Hinweis sein. Operative und ästhetische Schwerpunkte im Leistungsspektrum des Arztes sind ebenfalls gute Anhaltspunkte.

Vorsicht geboten ist zudem bei zu günstigen Angeboten in Kosmetikstudios oder auch bei Ärzten, die mit “Botox Flatrates” werben. Hier kann die Gefahr bestehen, dass nicht zugelassene Medikamente mit Botulinumtoxin eingesetzt werden, wie das bspw. bei manchen Produkten aus dem asiatischen Raum der Fall ist. In Deutschland zugelassene Botulinumpräparate für die kosmetische Anwendung sind Botox Cosmetics bzw. Vistabel der Firma Allergan, Azzalure der Firma Galderma sowie Bocouture der Firma Merz.

Ablauf der Botoxbehandlung

Jeder Mensch hat individuelle Gesichtszüge – und auch eine individuelle Mimik. Deshalb sind bei einer Botoxbehandlung die Erfahrung und das Wissen des behandelnden Arztes entscheidend. Für einen natürlichen Ausdruck und ein frisches und entspanntes Aussehen muss die richtige Menge Botox direkt in den entsprechenden Gesichtsmuskel eingebracht werden.
Die Behandlung dauert in der Regel nicht länger als 10 bis 20 Minuten. Sie wird als schmerzarm empfunden. Eine Vorbereitung mit einer betäubenden Creme ist möglich, jedoch in der Regel nicht nötig.

Unmittelbar nach der Botoxbehandlung können Patienten ihre gewohnten Tätigkeiten wieder aufnehmen, sollten allerdings auf größere körperliche Anstrengungen, Sport und Saunabesuche verzichten. Als Nebenwirkungen können Schwellungen und blaue Flecke im Bereich des behandelten Areals auftreten. Diese klingen meist innerhalb weniger Tage ab.

Eine sichtbare Wirkung der Behandlung tritt 2 bis 4 Tage, spätestens jedoch zwei Wochen später ein. Das Ergebnis hält 4 bis 9 Monate an. Die Behandlung kann beliebig oft wiederholt werden. Bei regelmäßiger Anwendung und entsprechender Entspannung überaktiver Gesichtsmuskeln kann sich das Muskelspiel dauerhaft harmonisieren. Die Muskelkontraktion wird gleichsam verlernt und die Intervalle zwischen den Behandlungen können sich verlängern.

Botox Nebenwirkungen und Risiken

Bei einem richtigen Einsatz von Botulinumtoxin sind Komplikationen und "maskenhaft" aussehende Gesichter äußerst selten bzw. nahezu ausgeschlossen

Botox zählt zu einer äußerst sanften Methode der Faltenbehandlung. Wichtig ist es dabei Injektionspunkte und Substanzmenge richtig zu wählen, damit keine Überdosierung entstehen kann. Ein qualifizierter Arzt, wie ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie oder ein Facharzt für Dermatologie, ist die richtige Wahl für eine Botoxbehandlung. Dieser wird die Botox-Dosierung exakt berechnen, auf den jeweiligen Patienten abstimmen und die Injektionspunkte präzise setzen. 

Dennoch kann es auch bei einer fachlich korrekten Botoxbehandlung zu kleineren Blutergüssen und leichten Schwellungen an den Einstichstellen kommen. Diese können gekühlt werden, verschwinden aber schnell wieder. Sämtliche Nebenwirkungen von Botox sind in der Regel reversibel, d.h. rückgängig, sowie zeitlich begrenzt, da der Wirkstoff sich nach und nach im Körper abbaut. 

Nebenwirkungen, die den ganzen Körper betreffen, d.h. systemisch sind, können nahezu ausgeschlossen werden. Auch allergische Reaktionen sind sehr selten - völlig ausschließen lassen sich diese jedoch nicht. So stellt etwa eine Allergie gegen Albumin eine Kontraindikation für eine Botoxbehandlung dar.

Vorsicht: Es kommt immer wieder vor, dass auch Kosmetikstudios Botoxbehandlungen anbieten. Hiervon ist allerdings abzuraten, wenn keine fachliche Ausbildung des Personals gewährleistet wird. Komplikationen, die aufgrund von zu tief liegenden Injektionen entstehen können, bergen das Risiko einer Erschlaffung des Muskels. Dies kann bspw. beim Stirnmuskel, der für das Öffnen und Schließen des Augenlids verantwortlich ist, passieren. Es ist daher immer zu empfehlen, einen qualifizierten Arzt aufzusuchen.

Kontraindikationen

Liegen bestimmte Erkrankungen und die Einnahme entsprechender Medikamente vor, sollte Botulinumtoxin nicht angewendet werden. Dies ist u.a. bei Myasthenia gravis, Myopathie, Lambert-Eaton-Rooke-Syndrom sowie Blutgerinnungsstörungen der Fall. Auch eine Schwangerschaft und die anschließende Stillzeit sprechen gegen eine Botoxbehandlung. Sollten Entzündungen oder Hauterkrankungen im zu behandelnden Gesichtsareal vorliegen, ist ebenfalls zunächst von einer Botoxbehandlung abzuraten.

Kosten einer Botoxbehandlung

Die Kosten für eine Botoxbehandlung beginnen bei etwa 300 Euro und können je nach gewünschtem Umfang auch 600 Euro oder mehr betragen. Welche Kosten für eine Botoxbehandlung entstehen, hängt größtenteils von der zu behandelnden Region ab. Je nachdem, ob es sich um kleinere Gesichtspartien, wie Zornesfalten handelt oder um die Behandlung von Hyperhidrose, wird eine kleinere oder größere Menge an Botox notwendig und somit der Preis bestimmt.

Grundsätzlich ist aufgrund der möglichen Risiken einer nicht sachgemäß ausgeführten Behandlung von übermäßig preisgünstigen Angeboten abzuraten.

Übernahme der Kosten einer Botoxbehandlung von der Krankenkasse

Botoxbehandlungen sind in der Regel kein Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung, auch wenn sie in manchen Fällen medizinisch sinnvoll sind. Eine Botoxbehandlung gegen Falten wird in keinem Fall von den Krankenkassen erstattet. Weder gesetzliche noch privaten Krankenkassen sind verpflichtet, einen Anteil der Botoxbehandlung zu erstatten.

Dem Patienten wird also in der Regel eine private Rechnung für die Botoxbehandlung gestellt. Allerdings erstatten gesetzliche und private Krankenkassen die Kosten einer Botoxbehandlung von Migräne und Hyperhidrose in begründeten Ausnahmefällen.

Finanzierungsmöglichkeit einer Botoxbehandlung

Da die im Zuge einer Botoxbehandlung gegen Falten anfallenden Kosten von Krankenkassen nicht übernommen werden, bieten viele behandelnde Ärzte die Möglichkeit die Behandlung mittels eines Kredits zu finanzieren. Die Anzahlungssumme, die Kreditlaufzeit und die Ratenhöhe können variiert und häufig auf jeden persönlich zugeschnitten werden. Mithilfe dieser flexiblen Finanzierungmöglichkeit muss auf die gewünschte Botoxbehandlung nicht länger verzichtet werden.

Einen möglichen Finanzierungsplan für verschiedene Behandlungen bieten beispielsweise medipay oder medical processing an.

Vorher-Nachher-Bilder einer Botoxbehandlung

Für ein zufriedenstellendes Ergebnis einer Botoxbehandlung ist es von besonderer Wichtigkeit, den richtigen Arzt zu finden. Relevante Kriterien dabei sind die Qualifikation des Arztes und die Zahl der bereits durchgeführten Behandlungen. Auch Vorher-Nachher-Bilder können bei der Entscheidung für eine Botoxbehandlung helfen.

Da es uns laut §11 des Heilmittelwerbegesetzes seit dem 1. April 2006 nicht mehr gestattet ist, Vorher-Nachher-Bilder zum Thema Botoxbehandlung zu präsentieren, wir Sie aber dennoch bestmöglich informieren möchten, können Sie im Folgenden von uns recherchierte und geprüfte Links ansehen. Dort finden Sie zahlreiche Beispiele für Vorher-Nachher-Bilder zu durchgeführten Botoxbehandlungen.

Vorher-Nachher-Bilder Botoxbehandlung:

Vorher-Nachher-Bild Botoxbehandlung Zornesfalte
Vorher-Nachher-Bild Botoxbehandlung Zornesfalte
Vorher-Nachher-Bild Botoxbehandlung
Vorher-Nachher-Bild Botoxbehandlung Zornesfalte (Mann)

Videos zur Botox-Behandlung

In Kooperation mit Dr. med. Christian Köhler

Dieses Video des Prevention Centers in Zürich präsentiert Ihnen den kompletten Ablauf einer Botoxbehandlung.

Häufige Fragen (FAQ) zu Botox

Wie wirkt Botox?

Botox wird mit Hilfe feinster Nadeln gezielt in die ursächlich an der Faltenentstehung beteiligten Muskelpartien injiziert, wofür von Seiten des behandelten Arztes detaillierte anatomische Kenntnisse des Gesichts notwendig sind. Bei der Injektion wird eine winzige Dosis des Wirkstoffs verwendet, sodass negative Auswirkungen auf den gesamten Organismus ausgeschlossen sind. Botox kann die gewünschten Muskeln stilllegen, ohne zu dem gefürchteten maskenhaften Effekt zu führen. Die Substanz blockiert die Signalübertragung zwischen Nervenzelle und Muskeln, sodass der Muskel nicht mehr angespannt werden kann. Dieser Effekt ist vollständig reversibel, da Botox innerhalb eines halben Jahres vollständig vom Körper abgebaut wird.

Wann sehe ich die Ergebnisse der Behandlung?

Erste Ergebnisse einer Behandlung mit Botox sind schon zwei bis vier Tage nach der Injektion des Wirkstoffs sichtbar. Spätestens zwei Wochen nach der Behandlung entfaltet Botox seine volle Wirkung. Diese Dauer bis zum Wirkungseintritt sollten Patientinnen und Patienten bei der Planung einer Botoxbehandlung berücksichtigen.

Wie lange hält das Ergebnis der Botoxbehandlung an?

Die Behandlungserfolge einer Botoxbehandlung halten leider nicht ewig an: Nach spätestens sechs Monaten sind wiederholte Botoxinjektionen notwendig. Allerdings verlängern sich erfahrungsgemäß die zwischen den Behandlungen liegenden Intervalle mit jeder Injektion.

Für wen eignet sich eine Botoxbehandlung?

Eine Botoxbehandlung ist für Falten geeignet, die durch eine zu starke Beanspruchung bestimmter Gesichtsmuskeln entstehen. Deshalb hilft sie vor allem bei den Falten zwischen den Augenbrauen (Zornesfalten), horizontalen Stirnfalten und Fältchen rund um die Augen (Lachfalten). Hingegen sprechen Falten, die andere Ursachen haben, wie zum Beispiel einen allgemeinen Verlust der Elastizität der Gesichtshaut, nicht auf eine Botoxbehandlung an und sollten mit anderen Methoden behandelt werden.Kontraindikationen sind eine Allergie gegen einen der Bestandteile des Botulinumtoxins, sowie eine bestehende Infektion im Bereich der geplanten Injektionen. Blutgerinnungsfördernde Medikamente können das Risiko der Entstehung von vorübergehenden Hämatomen erhöhen. Während Schwangerschaft und Stillzeit ist von einer Faltenbehandlung mit Botox abzuraten.

Gibt es Patienten, für die Botox nicht in Frage kommt?

Eine Faltenbehandlung mit Botox ist schonend, was sie für viele Menschen gut verträglich macht. Kontraindikationen sind eine Unverträglichkeit gegen eines der Bestandteile des Botulinumtoxins sowie Schwangerschaft und Stillzeit. Wer auf blutgerinnungsfördernde Medikamente angewiesen ist, sollte besonders vorsichtig sein, da sie das Risiko der Hämatombildung erhöhen.

Welche Falten können mit Botox behandelt werden?

Falten, die durch eine starke Beanspruchung bestimmter Gesichtspartien entstehen, lassen sich sehr gut mit Botox behandeln. Diese so genannten mimischen Falten, die je nach individueller Mimik sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können, entstehen dadurch, dass unter der Haut immer wieder die gleichen Muskeln angespannt werden und die Haut dadurch immer wieder an den selben Stellen beansprucht wird. Typische Beispiele für Mimikfalten sind Lachfältchen rund um die Augen oder die horizontal auf der Stirn verlaufenden Denkerfalten. Auch die so genannten Zornesfalten zwischen den Augenbrauen kann mit Botox deutlich gelindert werden. Das Wirkprinzip von Botox beruht darauf, dass der Wirkstoff gezielt Teile der Gesichtsmuskulatur stilllegt. In der Zeit nach der Behandlung entspannt sich so die gesamte Gesichtshaut, Falten werden geglättet. Da die Falten durch Botox nicht aufgefüllt werden, ist bei der Behandlung anderer Falten, wie beispielsweise einer tiefen Nasolabial-Falte, Fillern wie Hyaluronsäure zu bevorzugen. Diese polstern tief eingeprägte Falten auf. Welche Behandlung in Ihrem individuellen Fall ein optimales Ergebnis ermöglicht, sollten Sie nach einer eingehenden Untersuchung Ihrer Gesichtshaut mit dem Arzt Ihres Vertrauens besprechen.

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