Veneers

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Ebenmäßige und gerade Zähne sind für viele ein wichtiges Schönheitsmerkmal. Mit Veneers, hauchdünnen Keramikplättchen, kann die Optik des Gebisses schonend und nachhaltig verbessert werden.

ÜBERSICHT
Geeignet für Männer und Frauen zur Verkleidung der Frontzähne
Behandlungsdauer Ca. 30 Min. pro Zahn
Haltbarkeit Mindestens 10 Jahre
Kosten pro Zahn Veneers: 900 - 2.000 € / Lumineers: 700 - 1.000 € / Sofort-Veneers: 350 - 400 €

Optische Verschönerung der Zähne durch Veneers und Lumineers

Ein schönes Lächeln ist überall gern gesehen. Doch verfügen die wenigsten Menschen von Natur aus über ein filmreifes Lächeln. Schiefe oder disproportionierte Zähne und Zahnlücken können sich negativ auf das Aussehen auswirken. Im Laufe der Jahre kommen außerdem Verfärbungen der Zähne hinzu. Mit hauchdünnen Keramikverblendungen, den sogenannten “Veneers” oder auch “Lumineers” lässt sich die Optik des Gebisses schonend und dauerhaft verbessern. Erfahren Sie hier mehr über diese Behandlungsmethode, den Ablauf der Behandlung, Vor- und Nachteile von Veneers sowie ihre Kosten.

Charisma und ein gutes Aussehen werden von unterschiedlichen Faktoren bestimmt. Eine nicht zu vernachlässigende Zutat zu diesen von den meisten Menschen begehrten Eigenschaften ist ein schönes Lächeln. Der Einfluss schöner Zähne auf die Optik eines Menschen wird oft unterbewertet. Dabei sind sie es, die dem Gegenüber suggerieren, dass eine Person jung und gesund ist. Darüber hinaus sind schöne Zähne auch für den Erfolg in Beruf und Privatleben entscheidend.

Menschen, deren Zähne leicht schief oder stellenweise verfärbt sind, müssen sich mit diesem Umstand nicht abfinden. Auch bei stark verfärbten Zähnen, zum Beispiel nach jahrelangem Nikotinkonsum, besteht die Möglichkeit, die Optik der Zähne deutlich zu verbessern und dabei die eigenen Zähne zu erhalten. Schließlich sind auch Zähne, deren Schneidekanten nach einem Unfall oder infolge von Zähneknirschen unregelmäßig oder schief sind, sowie sichtbare Füllungen kein Schicksal. Das Zauberwort heißt “Veneers”, die nicht nur im US-amerikanischen Raum und bei Hollywoodgrößen immer größere Anerkennung erfahren.

Was sind Veneers?

Bei Veneers handelt es sich um hauchdünne, durchscheinende Keramikschalen, die dauerhaft auf den Zähnen befestigt werden, um deren Optik zu verbessern. Dabei werden hochwertigste Keramik sowie ein Spezialkunststoff eingesetzt, um ein möglichst langanhaltendes Ergebnis zu erhalten. “Veneers sind leicht durchscheinend, sodass sie eine sehr natürliche Wirkung erzielen”, erklärt Zahnarzt Dr. med. dent. Martin Desmyttère MSc, Leiter der privaten Zahnarztpraxis smileforever in München.

Gibt es unterschiedliche Arten von Veneers?

Es gibt unterschiedliche Veneer-Typen, die je nach Art der Zahn-Unregelmäßigkeit bzw. Ausgangssituation oder auch Wunsch des Patienten, zum Einsatz kommen. Die "konventionellen" Veneers sind etwa 1 mm dick. Bei diesen wird vor dem Aufbringen etwas Zahnsubstanz abgetragen.

Die dünneren, so genannten "Non-Prep-Veneers" sind dagegen lediglich 0,3 bis 0,6 mm dick. Hier entfällt das zuvor erwähnte Abschleifen. Zu diesem Veneer-Typ gehören auch die in den USA hergestellten "Lumineers" (weitere Informationen erhalten Sie hier: Lumineers).

Auch so genannte "Laminates" sind Keramikschalen, die etwas dünner als herkömmliche Veneers sind. Mit Laminates können lediglich kleinere Unebenheiten oder fehlende Kanten und Lücken versorgt werden. Bei der Verwendung von Laminates kommt es kaum zu Verlust der Zahnsubstanz.

Daneben gibt es Sofort-Veneers aus Kunststoff. Diese werden in einer Sitzung direkt auf den Zahn modelliert (weitere Informationen erhalten Sie hier: Veneers-to-Go).

Je nach Ausgangssituation des Patienten und vorliegender Fehlstellungen bzw. Unregelmäßigkeiten, kann es in einigen Fällen sogar sinnvoll sein, verschiedene Veneer-Techniken gleichzeitig anzuwenden, um zu einem optimalen Ergebnis zu gelangen.

Das sagt unser Experte Dr. Martin Desmyttère, Zahnarzt in München, dazu:

Dr. Martin Desmyttere

Je nach Ausgangssituation des Patienten und vorliegender Fehlstellungen bzw. Unregelmäßigkeiten, kann es in einigen Fällen sogar sinnvoll sein, verschiedene Veneer-Techniken gleichzeitig anzuwenden, um zu einem optimalen Ergebnis zu gelangen.

 

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Ablauf: Anbringung der Veneers

Veneers

In der Regel sind mehrere Behandlungsschritte und Zahnarzttermine bis zu den fertigen Veneers notwendig. 

Vorbereitung der Zähne

In einem ersten Schritt findet eine gründliche Reinigung der Zähne statt, die auch die Entfernung harter und weicher Zahnbeläge (Plaque) beinhaltet (mehr dazu finden Sie hier: Professionelle Zahnreinigung). Optional werden auch ältere Füllungen erneuert und eventuell vorhandene Karies behandelt. Es ist äußerst wichtig, dass die Zähne vollkommen gesund sind und keine Entzündungen im Mundraum vorliegen (wie bspw. Parodontitis), bevor die Veneers angebracht werden.

Anschließend wird nach einer lokalen Betäubung der Zahnschmelz angeschliffen, wobei zwischen 0,3 und 3 mm abgetragen wird. Die notwendige Dicke des Abtrags wird individuell ermittelt und hängt beispielsweise von der Zahnstellung oder vorhandenen Verfärbungen ab. Diese Maßnahme sorgt dafür, dass die Zähne später nicht unnatürlich dick aussehen.

Abdruck und Herstellung der Veneers

Ein Abdruck der behandelten Zähne wird abgenommen, anhand dessen ein Zahntechniker die Veneers individuell im Dentallabor erstellen kann. In der Zwischenzeit erhalten die Patienten provisorische Kunststoffveneers

Anbringung

Im letzten Termin befestigt der Zahnarzt die Veneers an den Zähnen. Dafür verwendet er einen Spezialkleber (Zweikomponenten-Kleber), der für eine lange Haltbarkeit des Behandlungsergebnisses sorgt und gleichzeitig die Zahnsubstanz schont.

Der Klebe-Prozess ist zeitaufwändig und erfordert das fachmännische Geschick des Zahnarztes. Der verwendete Kleber wird zunächst auf die Veneer-Stärke sowie Zahnfarbe abgestimmt und anschließend auf die Veneer-Innenfläche aufgetragen. Danach wird das Veneer auf den jeweiligen Zahn gedrückt. Eine Blaulichtlampe sorgt dafür, dass der Kleber aushärtet und die Verblendschale fest mit dem Zahn verbindet. 

Die Dauer der Befestigung beträgt etwa eine halbe Stunde pro Zahn.

Veneers einsetzen - Ablauf

Abb.: Schematische Darstellung des Ablaufs bei der Veneer-Anbringung

Die richtige Farbe

Der Farbton des endgültigen Ergebnisses wird im wesentlichen durch drei Faktoren bestimmt: Die Stärke bzw. Dicke des Veneers, die ursprüngliche Zahnfarbe sowie die Farbe des verwendeten Composite-Klebers. Für das Anbringen der Veneers werden somit Kleber in verschiedenen Farbtönen verwendet - je nach individueller Ausgangslage. Bei Verwendung eines Zweikomponenten-Klebers ist es wichtig darauf zu achten, dass die definitive Farbe erst nach Aushärtung sichtbar ist. Für die perfekte Farbanpassung ist daher die Verwendung von “Probe-Pasten” von Vorteil. Auf diese Weise kann noch vor Anbringung der Veneers der richtige Farbton für den Patienten ermittelt werden.

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Was sind Lumineers?

Lumineers zählen zu den sogenannten “Non-Prep-Veneers”, da für deren Anbringung keine bis nur eine sehr geringe Präparation, d.h. Abschleifung der Zähne notwendig ist. Non-Prep-Veneers sind im Vergleich zu herkömmlichen Veneers dünner, etwa 0,3 bis 0,6mm.

Non-Prep-Veneers gibt es von vielen Herstellern, jedoch zählen Lumineers zu den bekanntesten und werden von der US-amerikanischen Firma Den-Mat mit einer patentierten Keramik (CerinateTM) hergestellt. In Deutschland werden Lumineers seit 2007 von Zahnärzten eingesetzt, die zuvor eine spezielle, zertifizierte Schulung des Herstellers absolviert haben.

Ablauf: Anbringung der Lumineers

Die Anbringung der Lumineers erfolgt im Prinzip wie bei konventionellen Veneers, mit dem Unterschied, dass kein vorbereitendes Abschleifen der Zähne notwendig ist. Es ist demnach keine bis eine geringfügige Präparation der Zähne und somit keine lokale Betäubung vonnöten.

Vorteile

Einen weiteren Vorteil von Lumineers stellt die 5-jährige Garantie des Herstellers dar. Sollte ein Lumineer in dem Zeitraum kaputt oder verloren gehen, wird dieses durch den Hersteller gratis ersetzt. 

Daneben haben Non-Prep-Veneers den Vorteil, dass sie sich fast rückstandslos entfernen lassen. Somit eignen sich Lumineers auch für kurzfristige Zwecke, wie bspw. eine Hochzeit, auf deren Fotos man mit einem strahlenden Lächeln in Erinnerung bleiben möchte.

Nachteile

Da Lumineers äußerst dünn sind, können sehr stark verfärbte Zähne möglicherweise nicht zufriedenstellend abgedeckt werden. Hier könnte sich ein vorheriges Bleaching anbieten. Zudem lassen sich Lumineers nicht auf allen Zähnen ohne Präparation anbringen. Dies betrifft vor allem sehr große oder verschachtelte Zähne.

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Veneers-to-Go / Sofort-Veneers

Im Gegensatz zu herkömmlichen Veneers und Lumineers, können Sofort-Veneers meist in nur einer einzigen Sitzung angebracht werden. Sie werden aus diesem Grund auch gerne als “Veneers-to-Go” bezeichnet. 

Sofort-Veneers bestehen aus Vollkeramik oder aus einer Kunststoff-Keramik-Mischung (i.d.R. aus über 80 Prozent nanokeramische Füller). Während bei konventionellen Veneers die Herstellung individuell für jeden Patienten im Dentallabor durch einen Zahntechniker stattfindet, werden bei Veneers-to-Go vorgefertigte Verblendschalen in verschiedener Form und Größe verwendet und direkt im Mund angepasst und anschließend auf den Zahn angebracht. 

Der Vorteil von Sofort-Veneers ist neben der kurzen Behandlungsdauer, der Preis. Dieser fällt im Vergleich zu Veneers und Lumineers günstiger aus (siehe Kosten). 

Allerdings ergibt sich auch ein großer Nachteil: Da Veneers-to-Go nicht individuell angefertigt werden, können diese nicht immer optimal an jeden Patienten und seine Zahnfarbe und Zahnform angepasst werden. Veneers-to-Go sind somit nicht in allen Fällen sinnvoll bzw. anwendbar. 

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Was sind Inlays und Onlays?

Während Veneers zur Verschönerung des Frontzahnbereiches dienen, werden Inlays und Onlays im Seitenzahnbereich eingesetzt. Bei Inlays bzw. Onlays handelt es sich um Keramikeinlagefüllungen, die zur Wiederherstellung defekter oder erkrankter Zähne verwendet werden. 

Dank der Farbe sind Keramikinlays bzw. -onlays kaum von den echten Zähnen zu unterscheiden und werden somit hohen ästhetischen Ansprüchen gerecht. Eine Kombination aus Veneers für die Frontzähne und Onlays bzw. Inlays für die Seitenzähne bietet für den Patienten somit ein sehr gutes Behandlungsergebnis.


Inlays

Inlay aus Keramik

Im Gegensatz zu herkömmlichen Füllungen, die erst in der Zahnhöhle aushärten, werden Inlays vorab gefertigt und individuell an den Zahn und die Kaufläche angepasst und in einem Stück eingebracht. Keramik ist ein sehr stabiles Material und nutzen sich daher auch bei hoher Kaubelastung kaum ab. Zudem ist das Material sehr gut verträglich, leitet keine Temperaturreize weiter und beeinträchtigt nicht den Geschmack.

 


Onlays

Onlay aus Keramik

Onlays sind für größere Beschädigungen der Zähne geeignet, da sie die Kauflächen bedecken und auch einzelne oder mehrere Zahnhöcker bedecken können. Durch Onlays kann die Kaukraft sowie Stabilität der Zähne wieder zurückgewonnen und somit die volle Funktionsfähigkeit des Zahns wiederhergestellt werden. Onlays bestehen genauso wie Inlays aus zahnfarbener Keramik und sind äußerst stabil sowie ästhetisch ansprechend.


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Für wen sind Veneers geeignet?

Veneers eignen sich für Männer und Frauen, deren Zähne Schönheitsmakel aufweisen. So kann beispielsweise die Optik vollständig oder stellenweise dunkel gewordener Zähne mit dem Einsatz von Veneers verbessert werden. Aber auch ungerade Zähne, Zahnlücken, Risse in der Zahnsubstanz oder abgesplitterte Zähne können mit Veneers behandelt werden. Grundsätzlich sind Veneers hervorragend verträglich und können so nahezu uneingeschränkt bei kosmetischen Mängeln der Zähne empfohlen werden.

Auf einen Blick: Für welche Befunde sind Veneers geeignet?

  • geringe Zahnfehlstellungen
  • kleinere Zahnlücken
  • unregelmäßige oder unschön geformte Zähne
  • abgesplitterte Kanten
  • raue, unregelmäßige Zahnoberflächen
  • Zahnschmelzdefekte
  • Wurzelkanalbehandelte Zähne 
  • Verfärbungen

Für wen sind Veneers nicht geeignet?

Bei Menschen, die mit den Zähnen knirschen, sollte eine Einzelfallentscheidung darüber getroffen werden, ob eine Versorgung mit Veneers sinnvoll ist. Werden diese fachmännisch und unter Berücksichtigung der besonderen Situation angebracht, kommt es zu keiner Ablösung oder Beschädigung der Keramikschälchen durch die beim Knirschen freiwerdenden Kräfte. Gegebenenfalls kann das Tragen einer Schiene die Veneers schützen.

Auf einen Blick: Für welche Befunde sind Veneers nicht geeignet?

  • häufiges Zähneknirschen (eine Knirschschiene kann Abhilfe schaffen)
  • Häufiges Nägelkauen oder Kauen auf Kugelschreibern bzw. Stiften
  • Kariesbefall der Zähne (hier ist eine Behandlung vorab notwendig)
  • Vorhandensein großer Füllungen
  • Betreibung eines Sport, der die Gefahr von Zahnverletzungen birgt (bspw. Kampfsport oder gewisse Ballsportarten)

Veneers statt Zahnspange: Sind Veneers auch für größere Zahnfehlstellungen geeignet?

Personen, die eigentlich gesunde aber schief oder zu eng stehende Zähne haben, scheuen möglicherweise eine langwierige Behandlung mit einer Zahnspange. Aus diesem Grund wird häufig die Frage gestellt, ob Veneers sich auch als Alternative zu einer Zahnspange eignen, um Zahnfehlstellungen zu kaschieren. 

Dies muss in den meisten Fällen mit “nein” beantwortet werden. Denn ist die Zahnfehlstellung zu groß, können Veneers kein zufriedenstellendes Ergebnis liefern. Veneers eignen sich lediglich bei geringfügigen Fehlstellungen, Zahnlücken oder Verfärbungen. Doch auch wenn eine kieferorthopädische Behandlung notwendig wird, muss man sich nicht mit deutlich sichtbaren Bracktes zufrieden geben. Gerade für erwachsene Patienten bietet sich eine Zahnkorrektur mit den nahezu unsichtbaren Alignern von Invisalign an (mehr hierzu: Unsichtbare Zahnspange). 

Es gilt also der Grundsatz: Erst die kieferorthopädische Behandlung, dann Veneers.

Veneers oder Bleaching?

Ein Bleaching ist zwar im Vergleich zu Veneers kostengünstiger, allerdings muss die Zahnaufhellung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, da sich die Zähne - je nach Lebensumstände - erneut verfärben können. Gerade bei Personen, die regelmäßig rauchen oder viel Kaffee und Tee trinken, ist dies der Fall.

Wer sich ein dauerhaftes Ergebnis wünscht, für den können Veneers die bessere Möglichkeit sein zu weißen Zähnen zu gelangen. Voraussetzung ist allerdings wie auch bei den echten Zähnen eine gute und gründliche Pflege - ein Leben lang. 

Daneben kann man ein Bleaching und die Anbringung von Veneers kombinieren.

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Haltbarkeit von Veneers

Veneers weisen - wie herkömmliche Zahnkronen auch - eine sehr hohe Haltbarkeit auf, weswegen sie auch als nachhaltige Lösung für die Verschönerung der Zähne gelten. Keramik-Veneers sind in der Regel mindestens 10 Jahre haltbar. Häufig halten sie sogar länger. Bei lediglich 2 Prozent der Patienten, mussten Veneers innerhalb der ersten 6 Jahre ausgetauscht werden.

Dabei ist allerdings zu erwähnen, dass Veneers und Inlays aus hochwertigem Keramik am besten halten. Kunststoff-Keramik-Mischungen, wie das bspw. bei Veneers-to-Go der Fall ist, weisen eine geringere Haltbarkeit auf. Keramik-Veneers zeigen dagegen keine größeren Verschleißerscheinungen als die echten Zähne - auch nach mehrjährigem Tragen nicht. 

Nach etwa 10 bis 15 Jahren werden Veneers in der Regel ausgetauscht. Um möglichst lange Freude an den Veneers zu haben, gilt wie auch bei den echten Zähnen, auf eine gründliche Mundhygiene zu achten und regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen (eine regelmäßig durchgeführte professionelle Zahnreinigung hilft die Haltbarkeit der Veneers zu verlängern).

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Risiken und mögliche Komplikationen bei der Verwendung von Veneers

Es handelt sich bei dem Material, aus dem Veneers hergestellt werden in der Regel um Keramik. Dieser ist ein sehr gut verträglicher, biokompatibler Stoff. Das Risiko von Allergien ist deshalb sehr gering, wenn man von den sehr selten auftretenden allergischen Reaktionen gegen die Substanz (Klebstoff) absieht, mit deren Hilfe die Veneers an den Zähnen befestigt werden.

Ist das Anbringen von Veneers schmerzhaft?

Schmerzen entstehen bei der Anbringung von Veneers keine. Werden die Zähne zuvor präpariert, d.h. abgeschliffen, kann eine lokale Anästhesie erforderlich sein.

Erhöhen Veneers das Risiko von Zahnerkrankungen?

Werden die Veneers fachmännisch angepasst und von einem qualifizierten Zahnarzt befestigt, so besteht kein erhöhtes Risiko für eine Karieserkrankung der Zähne oder einer Entzündung des Zahnfleischs. Bei nicht fachmännisch angebrachten Veneers können sich zwischen den Zähnen und den Veneers Bakterien einlagern und dort zu Karies führen.

Daneben gilt aber auch bei qualitativ hochwertigen Veneers, dass eine gründliche Mundhygiene unverzichtbar für die Gesundheit der Zähne sowie die Langlebigkeit der Keramikschalen ist. Gerade die jeweiligen Übergänge von Zahn zu Veneer müssen stets gründlich gereinigt werden, um Karies zu vermeiden.

Abschleifen gesunder Zahnsubstanz

Wenn zur Vorbereitung der Veneers die Zähne abgeschliffen werden müssen, bedeutet das auch immer einen Verlust der Zahnsubstanz und somit die Beeinträchtigung der schützenden Funktion des Zahnschmelzes. 

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Kosten von Veneers und Lumineers

Die Kosten für Veneers und Lumineers fallen je nach Art, Menge und verwendetem Material unterschiedlich aus und können an dieser Stelle nicht pauschal beziffert werden. Wir möchten Ihnen im Folgenden jedoch einen ersten Überblick und eine Orientierung über die Kosten von Veneers geben. Einen exakten Kostenplan erhalten Sie bei Ihrem behandelnden Zahnarzt.

Was kosten Veneers?

Die Kosten von Keramik-Veneers liegen je nach behandelndem Zahnarzt und in Abhängigkeit vom Umfang bzw. der Anzahl benötigter Veneers zwischen 900 und 2.000 Euro pro Zahn.

Was kosten Lumineers?

Lumineers sind Verblendschalen mit wesentlich geringerer Dicke, bei denen in den meisten Fällen kein vorheriges Abschleifen der Zähne notwendig ist (Non-Prep-Veneers). Je Blende liegt der Preis bei etwa 700 bis 1.000 Euro.

Was kosten Veneers-to-go / Sofort-Veneers?

Da Veneers-to-Go nicht individuell angefertigt werden müssen, fallen die Kosten pro Verblendschale günstiger als bei konventionellen Veneers oder Lumineers aus. Hier sind mit Preisen von etwa 350 bis 400 Euro pro Blende zu rechnen.

Zahlt die Krankenkasse die Kosten für Veneers?

Veneers und Lumineers werden in der Regel nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen, da es sich um einen ästhetisch motivierten Eingriff und somit um eine reine Privatleistung handelt.

Private Krankenkassen übernehmen die Kosten auch nur in seltenen Fällen und bei entsprechendem Vertrag. Dies trifft allerdings nur dann zu, wenn es sich nicht um eine rein ästhetisch motivierte Maßnahme handelt.

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Vorher-Nachher-Bilder zu Veneers

Für ein zufriedenstellendes Ergebnis einer Veneers-Behandlung ist es von besonderer Wichtigkeit, den richtigen Arzt zu finden. Relevante Kriterien dabei sind die Qualifikation des Arztes und die Zahl der bereits durchgeführten Operationen. Auch Vorher-Nachher-Bilder können bei der Entscheidung für ein Veneer helfen.

Da es uns laut §11 des Heilmittelwerbegesetzes seit dem 1. April 2006 nicht mehr gestattet ist, Vorher-Nachher Bilder zum Thema Veneer zu präsentieren, wir Sie aber dennoch bestmöglich informieren möchten, können Sie im Folgenden von uns recherchierte und geprüfte Links ansehen. Dort finden Sie zahlreiche Beispiele für Vorher-Nachher-Bilder zu Veneers.

Vorher-Nachher-Bilder Veneers:

Vorher-Nachher-Bilder Veneers
Vorher-Nachher-Bilder Veneers
Vorher-Nachher-Bilder Veneers
Vorher-Nachher-Bilder Veneers

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Videos zu Veneers

In diesem anschaulichen Video sehen Sie die einzelnen Behandlungsschritte für die Anbringung von Veneers (sowohl echte Aufnahmen als auch Animationen):



Veneers, Keramikschalen, Lumineers oder Brite Veneers sind gerade in Mode. Sind sie auch tatsächlich die beste Lösung für den individuellen Fall oder soll man die Zähne besser nicht abschleifen? Mehr dazu sehen Sie in diesem Video.



Was sind Veneers und wie werden Sie angefertigt? In diesem Video sehen Sie ein Einblick in die Herstellung dieses modernen, ästhetischen Zahnersatzes.

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Häufige Fragen zu Veneers, Lumineers und Sofort-Veneers

Welche Veneers gibt es zurzeit auf dem Markt?

Neben den herkömmlichen Keramikveneers existieren heute auch die so genannten Non-Prep Veneers, deren Dicke mit etwa 0,3 Millimetern ungefähr der von Kontaktlinsen entspricht. Diese Veneers haben den Vorteil, dass für ihre Befestigung nur ein wesentlich geringerer bis überhaupt keinen Teil des Zahnschmelzes abgeschliffen werden muss. Darüber hinaus existieren Kunststoffveneers. Diese günstigere Alternative zu Keramikveneers ist allerdings weniger lange haltbar und anfällig für Verfärbungen.

Lassen sich Veneers wieder entfernen?

Veneers lassen sich grundsätzlich wieder entfernen. Jedoch muss hier bedacht werden, dass - wurden keine Non-Pre-Veneers verwendet - die Zähne zuvor abgeschliffen wurden. Dies führt dazu, dass der natürliche schützende Zahnschmelz fehlt. Zudem können die Veneers bei der Entfernung kaputt gehen.

Können Veneers abfallen?

Zwar kommt es sehr selten vor, dennoch können sich Veneers aufgrund unterschiedlicher Faktoren lösen oder beschädigt werden. Dies kann zum einen durch eine nicht ausreichende Verbindung zwischen Zahn und Veneer herrühren (u.a. nicht qualifizierte Anwendung des Klebers, fehlende Schmelzschicht des Zahns) und zum anderen durch äußere Krafteinwirkungen entstehen (bspw. Zähneknirschen oder Zerbeißen von zu harten Nahrungsmitteln).

Können sich Veneers verfärben?

Die Keramik-Veneers selbst verfärben sich nicht. Anders dagegen verhält es sich mit den Klebefugen. Befinden sich diese in den Zahnzwischenräumen und sind somit nicht sichtbar, stellt die Verfärbung allerdings keine optische Beeinträchtigung dar.

Wie lange halten Veneers?

Klinische Studien bescheinigen Veneers eine hohe Haltbarkeit. So müssen innerhalb von sechs Jahren nach Einsatz der Keramikschalen lediglich zwei Prozent erneuert werden. Veneers sind mindestens zehn Jahre haltbar, oft beträgt ihre Tragedauer auch deutlich länger. Das hochwertige, spezielle Keramikmaterial sorgt dafür, dass sich die Qualität der Keramikschalen darüber hinaus im Laufe der Zeit nicht verschlechtert und das verbesserte Aussehen der Zähne dauerhaft erhalten bleibt.

Erhöhen Veneers das Risiko von Zahnerkrankungen?

Grundsätzlich erhöhen fachmännisch angepasste und an den Zähnen befestigte Veneers nicht das Risiko von Erkrankungen der Zähne oder des Zahnfleisches. Allerdings besteht bei einer nicht sachgemäßen Befestigung der Veneers das Risiko, dass Bakterien in einen Zwischenraum zwischen den Zähnen und den Keramikschälchen (Klebefugen) eindringen und dort Karies verursachen. Dieses Risiko sowie das bei einer primär kosmetisch motivierten Behandlung immer auch relevante Risiko eines ästhetisch wenig befriedigenden Ergebnisses können allerdings durch die Wahl eines erfahrenen Behandlers deutlich verringert werden. Darüber hinaus sollten sich Menschen, die sich für den Einsatz von Veneers entscheiden, darüber im Klaren sein, dass stets gesunde Zahnsubstanz geopfert werden muss. Moderne, hauchdünne Non-Prep Veneers minimieren allerdings diese notwendigen Verluste.

Wann sind Veneers gegenüber einem Bleaching zu bevorzugen?

Ob Veneers oder ein Bleaching zu bevorzugen sind, hängt vor allem von dem gewünschten Behandlungsergebnis ab. Während das Ergebnis einer Anpassung von Veneers dauerhaft ist, muss die Bleaching-Prozedur wiederholt werden, um ein gleichbleibendes Resultat zu erzielen. Außerdem können mit Hilfe von Veneers auch leichte Zahnfehlstellungen bzw. Zahnlücken optisch ausgeglichen sowie Form und Größe der Zähne optimiert werden, während ein Bleaching lediglich der Zahnaufhellung dient. Wer also eine einmalige Behandlung wünscht und weitergehende Veränderungen an seinen Zähnen vornehmen lassen möchte, ist mit der Anpassung von Veneers gut beraten. Um die Zähne lediglich aufzuhellen, kann ein professionell durchgeführtes Bleeching ausreichend sein. Bei größeren Zahnfehlstellungen sollte allerdings eine Zahnspange zum Einsatz kommen. Hier gibt es auch sehr unauffällige Varianten mittels "unsichtbarer Zahnspange".

Können Veneers anstelle von Kronen eingesetzt werden?

In einigen Fällen ist es möglich, Veneers statt Kronen einzusetzen. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass ein größerer Teil der Zahnsubstanz erhalten werden kann. Ist der bestehende Schaden an der Zahnsubstanz allerdings bereits zu groß, sollte einer Überkronung der Vorzug gegeben werden, da mit dieser Vorgehensweise die natürlichen Zähne länger erhalten werden können.

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Welche Zahnärzte passen Veneers und Lumineers an?

Ein perfekt angepasstes und angebrachtes Veneer erfordert ein spezielles Können des Zahnarztes und setzt somit eine fachliche Qualifikation auf hohem Niveau voraus. Der behandelnde Zahnarzt sollte bestens mit den Präparations- und Klebetechniken vertraut sein und zudem über ein überdurchschnittlich qualitatives Dentallabor sowie einen gut ausgebildeten Zahntechniker verfügen.

Langjährige Erfahrung, spezialisierte Qualifikation des Zahnarztes mit der Anpassung von Veneers sowie eine moderne technische Ausstattung stellen somit wichtige Voraussetzungen für ein optimales Behandlungsergebnis dar. Daneben sollte man sich Vorher-Nachher-Bilder bereits durchgeführter Behandlungen des Zahnarztes zeigen lassen.

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