Parodontose

Parodontose und Parodontitis

Da der bakterielle Belag bei fortschreitender Erkrankung auch die Zähne gefährdet, sollte bei einer Parodontitis schnell ein Zahnarzt aufgesucht werden.

Inhaltsverzeichnis

ÜBERSICHT
Ursachen u.a. Zahnbeläge u. Bakterien, Zahnfleischentzündungen, mangelnde Zahnhygiene, schlecht sitzender Zahnersatz, Zähneknirschen, Rauchen
Symptome Zahnfleischbluten, Bildung von Zahnfleischtaschen, Rückgang des Zahnfleischs, Lockerng der Zähne
Diagnose u.a. Messung der Zahnfleischtaschen, Bakterienanalyse, PSI
Behandlungs-methode Reinigung/Entfernung des Zahnbelags, Zahnsteins, entzündungs-verursachenden Bakterien mit unterschiedlichen Verfahren
Anästhesie Lokalanästhesie
Kosten Traditionelle Behandlungsmethoden werden von Krankenkassen übernommen

 

Informationen über Parodontose und Parodontitis (Zahnfleischentzündung)

Gesundes, festes Zahnfleisch ist der beste Schutz vor Zahnverlust. Leider gehört die Parodontitis zu den häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparates. Bei dieser fortschreitenden Entzündung des Zahnfleisches, die durch bakterielle Zahnbeläge (Plaques) verursacht wird, kommt es zu einem Rückgang des Zahnfleisches, wenn die Erkrankung unbehandelt bleibt. Nicht nur das Bindegewebe, auch die knöcherne Substanz kann durch eine Parodontitis zerstört werden. Deshalb ist es wichtig, bei vorliegender Parodontitis umgehend zu handeln.

Mit modernen Behandlungsmethoden und einer sorgfältigen Prophylaxe kann eine vorhandene Parodontitis wirksam bekämpft bzw. der Entstehung der entzündlichen Zahnfleischerkrankung vorgebeugt werden. Detaillierte Informationen zu den Ursachen, den Behandlungsmethoden und der Vorbeugung von Parodontitis sowie wertvolle Tipps zur Zahnarztsuche finden Sie hier.

Was ist Parodontitis?

Bei der entzündlichen Erkrankung des Zahnbettes, das aus Zahnfleisch, Bindegewebe und den knöchernen Strukturen des Kiefers besteht, sorgt Bakterienbefall dafür, dass das eigene Immunsystem bei dem Versuch, die Bakterien zu bekämpfen, gegen körpereigenes Gewebe vorgeht. Zahnfleischbluten, zurückgehendes Zahnfleisch und dadurch bedingt “länger werdende” Zähne sind typische Anzeichen einer Parodontitis, die umgangssprachlich auch “Parodontose” genannt wird. Von einer Parodontitis ist dann die Rede, wenn eine Entzündung des Zahnfleisches (“Gingivitis”) auf das Zahnbett übergeht. Langfristig droht bei Parodontitis Zahnverlust.

Darüber hinaus gibt es ernstzunehmende Hinweise darauf, dass eine unbehandelte Parodontitis z.T. lebensgefährliche Folgeerkrankungen hinter sich ziehen kann. Anzeichen einer Erkrankung des Zahnfleisches sollten deshalb immer ernst genommen werden. Meist wird die Erkrankung bei einer der halbjährlichen zahnärztlichen Kontrolluntersuchungen festgestellt. Parodontitis 

Abb.: Verlauf einer Parodontitis-Erkrankung

Links: Gesunder Zahn | Mitte: Zahn mit erstem Belag und leicht entzündetem Zahnfleisch | Rechts: Fortgeschrittene Parodontitis mit stark entzündetem Zahnfleisch


Was ist der Unterschied zwischen Parodontitis und Parodontose?

Eine Parodontose wirkt sich zwar auf die Zähne und das Zahnfleisch ähnlich aus, hat aber andere Ursachen.

Häufig werden die Begriffe Parodontitis und Parodontose gleichbedeutend verwendet. Gerade "Parodontose" hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch verankert bzw. häufig ist nachzulesen, dass dieser Begriff die veraltete Bezeichnung der Parodontitis sei.

Genau genommen handelt es sich jedoch bei einer Parodontose zunächst um einen nicht-entzündlichen Rückgang des Zahnfleischs. Dies hat zwar keine pathologische Auswirkung, ist jedoch zum einen ästhetisch nicht ansprechend, da nach und nach die Zahnhälse freiliegen. Zum anderen hat dies auch gesundheitliche Benachteiligungen zur Folge: Die freiliegenden Zahnhälse sind empfindlicher gegenüber Krankheitserregern, wie bspw. Karies.

Die Endung "-itis" bei der Parodontitis deutet auf den entzündlichen Prozess hin, der den gesamten Zahnhalteapparat betrifft. Die Endung "-ose" dagegen weist auf eine nicht-entzündliche, degenerative Erkrankung hin.

 

Im Folgenden wird primär auf die Ursachen, Entstehung, Symptome sowie Behandlung der Parodontitis eingegangen.

Ursachen der Parodontitis

Wie genau es zur Entstehung einer Parodontitis kommt, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Als erwiesen kann jedoch gelten, dass die Bakterien, die sich in den Zahnbelägen (Plaques) befinden, Stoffwechselprodukte absondern. Bei dem Versuch, die Bakterien zu bekämpfen, sorgt das Immunsystem für die Produktion von Enzymen, die nicht nur die Bakterien zerstören, sondern auch dafür sorgen, dass körpereigenes Gewebe zurückgeht

Insgesamt gibt es rund 400 nachgewiesene Bakterienarten im Mund, aber nur wenige davon können eine Parodontose auslösen.

Meist geht einer Parodontitis eine Zahnfleischentzündung bzw. Gingivitis voraus. Diese wird ebenfalls durch Bakterien unter- und oberhalb des Zahnfleischrands verursacht. Mit der Zeit können sich die abgelagerten Bakterien bis zur Zahnwurzel ausbreiten. Dort können sie mit der normalen Zahnpflege (mit Zahnbürste und Zahnseide) nicht mehr beseitigt werden.

Sicher ist mittlerweile, dass mangelnde Mund- und Zahnhygiene die Entstehung von Parodontitis begünstigt. Werden die Zähne nicht gründlich genug gereinigt, lagert sich mit der Zeit Plaque (Zahnbelag) auf den Zähnen an. Verkalkt dieser spricht man von "Zahnstein". Dieser lässt sich mit der Zahnbürste nicht mehr beseitigen. Auf dem Zahnstein können sich Bakterien besonders gut ansiedeln und vermehren, was auf Dauer zu akuten Entzündungen und somit zu einer Parodontitis führen kann.

Doch nicht nur mangelnde Mundhygiene scheint ein verursachender Faktor für die Parodontitis zu sein. Auch schlecht sitzender Zahnersatz, Zähneknirschen oder bestimmte Krankheiten, wie Diabetes oder Rheumatoide Arthritis, können auf Dauer die Entstehung begünstigen. Daneben gelten auch Faktoren, die das Immunsystem auf Dauer schwächen, als mögliche Ursachen für eine Parodontitis. Dazu gehören u.a. Stress, Depressionen, Rauchen und Fettleibigkeit.

Symptome der Parodontitis

Mögliche Symptome einer Parodontitis auf einen Blick:

  • Rötung und/oder Schwellung des Zahnfleischs
  • spaltförmige Furchen (Stillman-Spalte) am Zahnfleischrand
  • Zahnfleischbluten
  • Freiliegende, empfindliche Zahnhälse
  • Mundgeruch / süßlicher Geschmack im Mund
  • Schmerzen an den betroffenen Stellen
  • Austretender Eiter aus Zahnfleischsaum
  • Ertastbarer Abzess (Eiterblase)
  • Lockere Zähne
  • Zahnverlust

Die Symptome der Parodontitis reichen von Zahnfleischbluten, über die Bildung von Zahnfleischtaschen, bis hin zum Rückgang des Zahnfleisches und schließlich zum Zahnverlust. Zahnfleischbluten kann zum Beispiel beim Zähneputzen oder beim Biss in einen Apfel auftreten. Auch deutlich gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch können Hinweise auf das Vorliegen einer Parodontitis sein.

Allerdings läuft die Parodontitis bzw. Parodontose in den meisten Fällen zunächst unbemerkt ab. Die Erkrankung beginnt schleichend und wird erst bei einem Zahnarztbesuch entdeckt. Häufig haben sich dann bereits Zahnfleischtaschen gebildet. Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis wird neben einem Rückgang des Zahnfleisches auch Knochensubstanz abgebaut, die Zähne wirken länger. Die Empfindlichkeit der Zähne, zum Beispiel beim Verzehr kalter oder heißer Speisen, nimmt zu. Es kann auch zu Mundgeruch kommen. Erst dann, wenn die Parodontitis bereits stark fortgeschritten ist, lockern sich die Zähne.

Regelmäßige Zahnarztbesuche lassen eine Parodontitis frühzeitig erkennen

Die hier genannten Symptome können auf eine Parodontitis hindeuten, können jedoch auch für andere Erkrankungen des Mundraums sprechen. Es ist daher dringend ratsam bei ersten Anzeichen einer Parodontitis einen Zahnarzt aufzusuchen, um die genauen Ursachen der Symptome abzuklären. Daneben sollten die mindestens jährlichen Kontrollen beim Zahnarzt wahrgenommen werden. Dieser kann eine Parodontitis bereits im frühen Stadium erkennen und entsprechende Behandlungsmaßnahmen einleiten.

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Risikogruppen für Parodontitis

Laut der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie leiden rund 80 Prozent aller Deutschen an sogenannten Zahnfleischentzündungen - und das quer durch sämtliche Altersgruppen. Trotzdem gibt es bestimmte Risikogruppen, bei denen die Wahrscheinlichkeit für eine Parodontose-Erkrankung höher ist.

Diese Risikogruppen sind:

  • Schwangere
  • Patienten über 60 Jahre
  • Chronisch Kranke (z. B. Diabetiker, Allergiker, Herz-Kreislauf-Patienten etc.)
  • Patienten mit schwachem Immunsystem / Immunsystemerkrankungen
  • Übergewichtige Patienten
  • Raucher
  • Frauen in den Wechseljahren
  • Bluthochdruck-Patienten

Auch Personen, die keiner Risikogruppe angehören, sollten die regelmäßige Vorsorge und Prophylaxe beim Zahnarzt jedoch nicht weniger wahrnehmen.

Mögliche Auswirkungen einer Parodontitis

Eine fortgeschrittene Parodontose kann nicht nur zu Problemen in der Mundhöhle führen, sondern auch zu weiteren Erkrankungen, die den ganzen Körper betreffen. Die damit verbundenen Risiken sollten dabei nicht unterschätzt werden.

Durch die Wunde im Zahnbett, die von außen häufig nicht sichtbar ist, können gefährliche Bakterien in den Blutkreislauf gelangen und an anderen Stellen im Körper neue, vom Mundraum unabhängige Krankheiten auslösen. Durch die wissenschaftlichen Fortschritte der letzten Jahre konnte unter anderem ein Zusammenhang mit Gefäßerkrankungen (Herzinfarkt oder Schlaganfall) festgestellt werden, die bei Parodontose-Patienten häufiger zu beobachten sind als bei nicht Betroffenen.

In diesem Zusammenhang haben weitere Studien bewiesen, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Parodontose-Patienten 1,7 mal so hoch ist wie bei gesunden Menschen. Grund dafür sind Bakterien, die aus dem Mundraum über das Blut als Transportweg bis zum Herzen gelangen und dort die Gefäß-Innenwände durchdringen können.

Studien haben nachgewiesen, dass das Risiko für einen Herzinfarkt durch eine unbehandelte Parodontitis erheblich gesteigert wird.

Doch auch Schwangerschaftsdiabetes ist eine mögliche Reaktion auf eine unentdeckte und unbehandelte Parodontose – im schlimmsten Fall kann diese zu einer Frühgeburt führen. So haben Forscher während einer wissenschaftlichen Untersuchung bei rund 30 Prozent schwangerer Frauen, die eine Frühgeburt erlitten haben oder bei denen das Risiko bestand, Parodontitis-Bakterien im Fruchtwasser festgestellt. Damit stellen die Bakterien, die über das Blut der infizierten Mutter auch das ungeborene Kind im Fruchtwasser umgeben, eine potenzielle Gefahr für die Gesundheit von Mutter und Kind dar. Daher ist es sinnvoll, bereits bei der Familienplanung auf eine Parodontose-Untersuchung und ggf. -Behandlung zu setzen, um Risiken im Zuge der Schwangerschaft zu vermeiden bzw. zu senken.

Kann man Parodontitis vorbeugen?

Wie bei nahezu allen Erkrankungen des Mundraums gilt auch im Fall der Parodontitis, dass Vorbeugen besser ist als Heilen. Das gilt sowohl bei einer bereits erfolgreich behandelten Parodontitis, um einen Rückfall zu vermeiden, als auch bei gesundem Zahnfleisch. Eine tadellose Mundhygiene, die gegebenenfalls durch eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt zu ergänzen ist, ist eine notwendige Voraussetzung dafür, dass sich krankmachende Zahnbeläge gar nicht erst bilden können.

Eine Wartezeit von einer halben Stunde nach den Mahlzeiten ist allerdings beim Zähneputzen einzuhalten, um den Zahnschmelz nicht zu schädigen. Die regelmäßige Reinigung der Zähne und der Zahnzwischenräume ist Pflicht. Wer unsicher ist, sollte sich die Technik hierfür von seinem Zahnarzt erklären lassen.

Darüber hinaus sollten Vorsorgeuntersuchungen halbjährlich wahrgenommen werden, bei denen auch Zahnstein entfernt wird. Rauchen, eine einseitige Ernährung und Diabetes stellen weitere Risikofaktoren für Parodontitis dar, weshalb es sinnvoll ist, den Tabakkonsum einzustellen und Erkrankungen wie Diabetes behandeln zu lassen.

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Parodontose-Behandlung mit Lasertechnologie

Ein schönes Lächeln kann den ganzen Raum erstrahlen lassen. Die beste Voraussetzung dafür sind gesunde Zähne und eine intakte Mundflora, die durch eine gründliche Zahnreinigung mit Zahnbürste, Zahnseide und speziellen Zwischenraumbürsten sowie regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen unterstützt werden kann.

Ist die Mundflora allerdings angegriffen, kann es schnell zu bakteriellem Zahnbelag - auch bekannt als Plaque, kommen. In Folge dessen entsteht auch die sogenannte Parodontitis, eher bekannt als Parodontose. Doch was genau ist eigentlich Parodontose und wie kann sie am besten behandelt werden? Dr. Klaus arbeitet hierbei in seiner Düsseldorfer Praxis Dentalästhetica mit modernster Lasertechnologie.

 

Parodontose - die unbemerkte Zahnfleischentzündung

Die Parodontitis, so der medizinische Fachbegriff, ist eine durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des Zahnfleisches, die auch auf den Kieferknochen übergreifen kann. Zu Beginn einer Parodontitis setzen sich die Bakterien auf der Zahnoberfläche ab und werden dort - wenn die Mundflora noch gesund und kräftig genug ist - umgehend vom körpereigenen Immunsystem bekämpft. Scheitert das Immunsystem allerdings an dieser Aufgabe, kommt es in der Regel in zeitnahem Abstand zu einer Entzündung des Zahnfleisches (auch Gingivitis genannt). Anzeichen für eine solche Entzündung können Schwellungen und Rötungen des Zahnfleisches sowie Zahnfleischbluten, beispielsweise beim Zähneputzen sein.

Dabei handelt es sich jedoch noch nicht um Parodontitis, denn erst wenn sich die Entzündung auch auf das Zahnbett ausbreitet, spricht man von einer Parodontitis. Was ist das Tückische daran? Die Parodontose verläuft zu Beginn vollkommen unbemerkt und fällt oft erst dann auf, wenn der Krankheitsverlauf bereits sehr weit fortgeschritten ist.

Durch die Entzündung zieht sich das Zahnfleisch zurück und legt normalerweise unsichtbare Teile des Zahns frei. Das Zahnfleisch kann sich in der Folge ganz vom Zahn lösen und bildet dabei sogenannte Zahnfleischtaschen, die einen perfekten Nährboden für Bakterien und Entzündungsherde bieten.

Im schlimmsten Fall kann eine unentdeckte und unbehandelte Parodontose nicht nur zum Zahnverlust führen, sondern birgt auch hohe Gesundheitsrisiken. Dazu gehören beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb ist es sehr wichtig, eine Parodontitis bereits im Anfangsstadium zu erkennen und zeitnah, wie auch kompetent zu behandeln. Um eine frühe Diagnostik zu ermöglichen sind regelmäßige Prophylaxe-Termine in der Zahnarztpraxis unabdingbar. Dr. med. dent. Hubertus Klaus nutzt für die Behandlung gemeinsam mit seinem Team von Dentalästhetica modernste Lasertechnik. Dr. Klaus verfügt nicht nur über einen reichen Erfahrungsschatz in diesem Bereich. Sein internationales Netzwerk ermöglicht es ihm auch, immer im Austausch mit Kollegen zu stehen und seinen Patienten so stets die modernsten Behandlungsmöglichkeiten bieten zu können.

 

Woran erkennt man eine Parodontose?

Eine Parodontose wird nur selten vom Patienten selbst erkannt, denn die Entzündung verläuft schleichend und bleibt meist unentdeckt. Bei folgenden Anzeichen sollte jedoch in jedem Fall ein Zahnarzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären.

Wenn das Zahnfleisch beispielsweise beim Putzen schnell zu bluten anfängt, kann dies ein Anzeichen für einen Entzündungsherd im Mundraum sein. Ursache dafür sind Bakterien, die sich zunächst an den Zähnen und später dann im Zahnfleisch einnisten. Beginnt das Zahnfleisch bei leichtem Druck sofort zu bluten, sollte dies unbedingt von einem Zahnarzt untersucht werden. Schreitet die Entzündung weiter fort, bilden sich die bekannten Zahnfleischtaschen, in denen sich die Bakterien immer weiter vermehren und ohne Behandlung durch einen kompetenten Zahnarzt schlussendlich in einer Parodontitis enden.

In der Gesellschaft wird das Thema Mundgeruch meist tabuisiert, jedoch sollte auffälliger Mundgeruch mit dem Zahnarzt besprochen werden. Die Ursache kann ein Bakterienbefall im Mund sein. Die Bakterien lagern sich in und auf den Zahnzwischenräumen, der Zunge, im Rachenraum und dem Zahnfleiscn ab. Bei Mundgeruch ist es sinnvoll, die Ursache mit einem Zahnarzt zu klären.

Starke Empfindlichkeit bei kalten oder heißen Getränken kann darauf hindeuten, dass das schützende Zahnfleisch entzündet ist. Freiliegende Zahnhälse reagieren empfindlich auf äußere Einflüsse. Je weiter sich das Zahnfleisch zurückzieht, desto empfindlicher reagieren die Zähne auch auf Druck, Wärme und Kälte.

 

Mögliche Auswirkungen einer Parodontose

Eine fortgeschrittene Parodontose kann nicht nur zu Problemen in der Mundhöhle führen, sondern auch zu weiteren Erkrankungen, die den ganzen Körper betreffen. Die damit verbundenen Risiken sollten dabei nicht unterschätzt werden.

Durch die Wunde im Zahnbett, die von außen häufig nicht sichtbar ist, können gefährliche Bakterien in den Blutkreislauf gelangen und an anderen Stellen im Körper neue, vom Mundraum unabhängige Krankheiten auslösen. Durch die wissenschaftlichen Fortschritte der letzten Jahre konnte unter anderem ein Zusammenhang mit Gefäßerkrankungen (Herzinfarkt oder Schlaganfall) festgestellt werden, die bei Parodontose-Patienten häufiger zu beobachten sind als bei nicht Betroffenen.

In diesem Zusammenhang haben weitere Studien bewiesen, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Parodontose-Patienten 1,7 mal so hoch ist wie bei gesunden Menschen. Grund dafür sind Bakterien, die aus dem Mundraum über das Blut als Transportweg bis zum Herzen gelangen und dort die Gefäß-Innenwände durchdringen können.

Doch auch Schwangerschaftsdiabetes ist eine mögliche Reaktion auf eine unentdeckte und unbehandelte Parodontose – im schlimmsten Fall kann diese zu einer Frühgeburt führen. So haben Forscher während einer wissenschaftlichen Untersuchung bei rund 30% schwangerer Frauen, die eine Frühgeburt erlitten haben oder bei denen das Risiko bestand, Parodontitis-Bakterien im Fruchtwasser festgestellt. Damit stellen die Bakterien, die über das Blut der infizierten Mutter auch das ungeborene Kind im Fruchtwasser umgeben, eine potenzielle Gefahr für die Gesundheit von Mutter und Kind dar. Daher ist es sinnvoll, bereits bei der Familienplanung auf eine Parodontose-Untersuchung und ggf. -Behandlung zu setzen, um Risiken im Zuge der Schwangerschaft zu vermeiden bzw. zu senken.

 

Risikogruppen für Parodontose

Laut der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie leiden rund 80 % aller Deutschen an sogenannten Zahnfleischentzündungen - und das quer durch sämtliche Altersgruppen. Trotzdem gibt es bestimmte Risikogruppen, bei denen die Wahrscheinlichkeit für eine Parodontose-Erkrankung höher ist. Diese Risikogruppen sind:

  • Schwangere
  • Patienten über 60 Jahre
  • Chronisch Kranke (z. B. Diabetiker, Allergiker, Herz-Kreislauf-Patienten etc.)
  • Patienten mit schwachem Immunsystem / Immunsystemerkrankungen
  • Übergewichtige Patienten
  • Raucher
  • Frauen in den Wechseljahren
  • Bluthochdruck-Patienten

Auch Personen, die keiner Risikogruppe angehören, sollten die regelmäßige Vorsorge und Prophylaxe beim Zahnarzt jedoch nicht weniger wahrnehmen.

 

Die Parodontose-Diagnose

Um festzustellen ob und wie weit ein Parodontose-Befall vorliegt, ist eine exakte Dokumentation jedes einzelnen Zahnes äußerst wichtig. Dr. med. Dent. Hubertus Klaus nutzt dafür den sogenannten Parodontalen Screening-Index (PSI), bei dem mit einer Messsonde die Zahntaschentiefen an jedem einzelnen Zahn genau ge- und vermessen werden. Der daraus entstehende Index wird von einer speziellen Software erfasst und ausgewertet - zumeist gemeinsam mit einer umfassenden Untersuchung der weiteren Zahnbefunde.

Auch kann mit mikrobiologischen Tests nachgewiesen werden, welche Bakterien in welcher Menge in der Mundhöhle zu finden sind. Insgesamt gibt es rund 400 nachgewiesene Bakterienarten im Mund, aber nur wenige davon können eine Parodontose auslösen. Durch einen Speichel-Abstrich kann Dr. Hubertus Klaus nachweisen, in welcher Menge sich die gefährlichen Bakterien eingenistet haben.

Parodontose-Behandlung durch modernste Lasertechnologie

Um Parodontose erfolgreich zu bekämpfen, setzen Dr. med. dent. Hubertus Klaus und sein Kompetenzteam von Dentalästhetica in Düsseldorf auf modernste Techniken nach neuesten Standards, welche die Keime aktiv eliminieren ohne dabei die Zähne oder die Zahnsubstanz anzugreifen.

Am Anfang der Parodontose-Behandlung steht bei Dentalästhetica die Funktionsanalyse, um so den Ist-Zustand des Kiefers festzustellen. Durch innovative computergestützte Untersuchungen können die Kiefergelenke, die Muskulatur, der Zusammenbiss und der generelle Zustand des Mundinnenraumes ermittelt werden. Erst nach dieser Analyse beginnt Dr. Klaus mit einer passenden und individuell auf den Patienten abgestimmten Behandlung.

Dafür nutzt Dr. Klaus im Zahnarztzentrum Dentalästhetica modernste Lasertechnologie, die schmerzarm und ohne mögliche Nebenwirkungen verläuft. Dabei steht zunächst eine professionelle Reinigung der Zahnfleischtaschen im Vordergrund, um eine gesunde Basis zu bilden. Im Anschluss werden die Bakterien durch eine Spülung mit einer speziellen Photosensitizer-Lösung eingefärbt und mit Therapielaser-Bestrahlung zerstört. Dabei bekämpft der Laser die Bakterien, ohne das körpereigene Gewebe oder gar die Zähne anzugreifen oder zu verletzten.  

Ein großer Vorteil der Laserbehandlung ist die Tatsache, dass sie schmerzarm und damit auch für Angstpatienten perfekt geeignet ist. Das Team von Dentalästhetica in Düsseldorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten in einem vertrauensvollen Umfeld nur nach modernsten und innovativsten Behandlungsmethoden zu versorgen und so für ein optimales Ergebnis zu stehen.

Das Motto lautet Vertrauen durch Perfektion - und am Ende des Tages überzeugt ein strahlendes Lächeln mit gesunden Zähnen wirklich jeden!

Informationen für Patienten

Im Folgenden haben wir wichtige Informationen zusammengestellt, die für Sie als Patient interessant sind. Wir klären Sie u.a. über die Diagnose und den Ablauf einer Parodontitis-Therapie sowie die anfallenden Kosten auf.
 

Diagnose einer Parodontitis

Bei einem Verdacht auf Parodontitis – zum Beispiel dann, wenn der Patient über häufig auftretendes Zahnfleischbluten klagt – untersucht der Zahnarzt zunächst Zähne und Zahnfleisch.

Die Tiefe der Zahnfleischtaschen wird mit Hilfe einer speziellen Parodontalsonde festgestellt. Daneben wird überprüft, ob Plaque vorhanden ist und ob das Zahnfleisch schnell auftretende Blutungen aufweist. Auch eine Röntgenaufnahme wird angefertigt, um den Sitz der Zähne im Kiefer beurteilen zu können.

Bei schweren Fällen der Parodontitis können Zahnärzte eine Bakterienprobe aus den Zahnfleischtaschen entnehmen, um anschließend gezielt mit Antibiotika gegen die Ursache der Zahnfleischentzündung vorgehen zu können.

Bei der Diagnose der Parodontitis wird der so genannte Parodontale Screening Index (PSI) gemessen. Der PSI teilt sich in Stufen von 0 bis 4 ein, d.h. von "gesundem Zahnfleisch" bis hin zur "schweren Parodontitis". Bei einem PSI von 3 liegt eine mittelschwere Parodontitis vor.

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Behandlung von Parodontose / Parodontitis

Bei der Therapie der Parodontitis verfolgen Zahnärzte zwei Ziele: Einerseits müssen entzündungsfördernde Faktoren beseitigt, andererseits das Fortschreiten des Gewebsverlustes gestoppt werden.

Eine gründliche Reinigung der Zähne, inklusive der Zahnzwischenräume, sowie die Entfernung weicher und harter Zahnbeläge (Plaques) sind eine notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung der Parodontitis. Bei der Reinigung der Zahnfleischtaschen werden mit Hilfe geeigneter Instrumente Bakterien entfernt. Die so genannte “geschlossene Kürettage” kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden und reicht in den meisten Fällen aus, um die Parodontitis in den Griff zu bekommen. Dafür kommen entweder Handinstrumente oder elektrisch betriebene Instrumente, die Beläge beispielsweise mit Ultraschall entfernen, zum Einsatz. Bei sehr tiefen Zahnfleischtaschen kann es unter Umständen notwendig sein, an den betroffenen Stellen vorab kleine Schnitte durchzuführen.

Eine Therapie ist nach dem Prinzip „so viel wie nötig und so wenig wie möglich“ anzustreben.

Antibiotika werden nur bei besonders hartnäckiger Parodontitis eingesetzt und können nicht in allen Fällen den gewünschten Erfolg erbringen, da die Bakterien vom “Biofilm” der Zahnbeläge geschützt werden. Auch Laserbehandlungen werden seit einiger Zeit für die Therapie der “Parodontose” eingesetzt. Die Kosten für diese neuartige Behandlung der Parodontitis werden allerdings von den Krankenkassen bislang nicht übernommen.

Parodontose-Behandlung mit dem Laser

Am Anfang der Parodontose-Behandlung steht eine Funktionsanalyse, um so den Ist-Zustand des Kiefers festzustellen. Durch computergestützte Untersuchungen können die Kiefergelenke, die Muskulatur, der Zusammenbiss und der generelle Zustand des Mundinnenraumes ermittelt werden.

Erst nach dieser Analyse beginnt der Zahnarzt mit einer passenden und individuell auf den Patienten abgestimmten Behandlung. Dafür wird heute in einigen Zahnarztpraxen modernste Lasertechnologie eingesetzt, die weitestgehend schmerzarm und ohne mögliche Nebenwirkungen verläuft. Dabei steht zunächst eine professionelle Reinigung der Zahnfleischtaschen im Vordergrund, um eine gesunde Basis zu bilden. Im Anschluss werden die Bakterien durch eine Spülung mit einer speziellen Photosensitizer-Lösung eingefärbt und mit Therapielaser-Bestrahlung zerstört. Dabei bekämpft der Laser die Bakterien, ohne das körpereigene Gewebe oder die Zähne anzugreifen oder zu verletzen. 
Ein Vorteil der Laserbehandlung ist die Tatsache, dass sie schmerzarm und damit auch für Angstpatienten sehr gut geeignet ist.

Nach der Entfernung von erkranktem Gewebe und Belägen durch den Zahnarzt ist es wichtig, dass der Patient auf eine tadellose Mundhygiene achtet, um der Rückkehr der Erkrankung vorzubeugen. Um Zahnbelag wirksam zu bekämpfen, müssen die Zähne nach jeder Mahlzeit mit einer Zahnbürste sowie Zahnseide oder einer Interdentalbürste gereinigt werden. Eventuell sind auch antibakterielle Mundspülungen sinnvoll.

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Kosten einer Parodontose-/ Parodontitisbehandlung

Die Kosten einer Parodontitisbehandlung werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen, sofern der Patient die halbjährlichen Kontrolluntersuchungen wahrgenommen hat, Zahnstein und andere Reizfaktoren entfernt wurden sowie ein offizieller Antrag an die Krankenkasse gestellt wird. Auch die spezielle Untersuchung auf Parodontitis mit Ermittlung des PSI wird von den Krankenkassen alle zwei Jahre bezahlt.

Bei relativ neuen, nicht hinreichend erprobten Behandlungsmethoden wie der Laserbehandlung müssen die Patienten die Therapie privat bezahlen. Auch die empfohlene Professionelle Zahnreinigung zur Vorbeugung von Zahnerkrankungen wird nicht von den Krankenkassen übernommen.

Häufige Fragen zum Thema Parodontose / Parodontitis

Im Folgenden haben wir - in Zusammenarbeit mit unseren info Medizin Experten - die häufigsten Fragen für Sie zusammengestellt und beantwortet.

Welche Symptome sind typisch für Parodontitis?

Parodontitis beginnt in den meisten Fällen schleichend. So werden oft erst in einem späten Stadium Anzeichen der Erkrankung wahrgenommen. Auch deshalb ist es wichtig, die regelmäßigen zahnärztlichen Kontrolltermine wahrzunehmen. Symptome wie Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, Mundgeruch oder geschwollenes und gerötetes Zahnfleisch können allerdings bereits bei Erkrankungsbeginn auftreten. Erst später kommt es zu einem sichtbaren Rückgang des Zahnfleisches, der die Zähne länger aussehen lässt. Wackelnde Zähne weisen darauf hin, dass die Zahnbettentzündung bereits weit fortgeschritten ist.

Ist Parodontitis ansteckend?

Da es sich bei der Parodontitis um eine Infektionskrankheit handelt, kann diese von Mensch zu Mensch übertragen werden. Die Bakterien können zum Beispiel beim Küssen oder durch die gemeinsame Benutzung von Besteck übertragen werden.

Gibt es eine "pauschale" Parodontitis-Therapie, die bei allen Patienten anschlägt (bspw. mit Antibiotika)?

Frage beantwortet von: Zahnärztin und Oralchirurgin in BöblingenDr. med. dent. Christine Wagner
Zahnärztin und Oralchirurgin in Böblingen

Mit dem Begriff „Parodontose“ bzw. „Parodontitis“ wird kein einheitliches Krankheitsbild beschrieben, vielmehr sind hierunter verschiedene Erkrankungen des Parodonts (Zahnhalteapparat) zusammengefasst. Der Begriff kennzeichnet daher umfassender die Vielfalt der Symptomatiken. Um die Krankheiten zu unterscheiden, wurden verschiedene Klassifikationssysteme entwickelt, mit deren Hilfe die verschiedenen Krankheitsformen identifiziert werden können und dem Patienten die Diagnose gegeben werden kann. Erst nach eindeutiger Diagnose kann eine adäquate Behandlung (unter Umständen auch mit Antibiotika) gesichert werden. Wichtiges Ziel bei der Bekämpfung parodontopathogener Keime sollte es sein, die Mundflora möglichst unbehelligt zu lassen. Eine Therapie ist nach dem Prinzip „so viel wie nötig und so wenig wie möglich“ anzustreben.  

Parodontitis und auch Periimplantitis sind Infektionskrankheiten, die auf eine spezielle Gruppe von Bakterien zurückzuführen sind. Diese Markerkeime zerstören aktiv parodontales Weich- und Knochengewebe, führen zu massiven Entzündungsreaktionen und letztlich zum Verlust natürlicher Zähne und Implantate. Für eine langfristig erfolgreiche Therapie ist eine gezielte Bekämpfung dieser Bakterien von entscheidender Bedeutung

Da die Zusammensetzung der Mundflora individuell stark variiert, ist eine gezielte Behandlung nur auf Basis einer Analyse des Keimspektrums möglich. Erst das Wissen um Zusammensetzung und Höhe der Bakterienbelastung ermöglicht die Planung einer optimalen individuellen Behandlungsstrategie mit minimalem Einsatz von Antibiotika

Sind für die Behandlung von Parodontitis Medikamente notwendig?

Nur in seltenen Fällen - wenn die Behandlung durch Entfernung der harten und weichen Beläge keinen ausreichenden Erfolg zeigt oder bei regelmäßig wiederkehrender Parodontitis - kann eine medikamentöse Behandlung der Erkrankung sinnvoll sein. Der Zahnarzt verschreibt dann ein Antibiotikum, das gemäß seinen Anweisungen eingenommen werden muss. Die Behandlung kann wahlweise mit Tabletten oder direkt in den Zahnfleischtaschen erfolgen. Eine individuelle Behandlungsplanung ist allerdings für einen Erfolg äußerst wichtig (siehe nächste Frage).

Wie kann man der Entstehung von Parodontitis vorbeugen?

Für die Entstehung der Parodontitis sind Bakterien zuständig, deren Lebensraum die Beläge auf unseren Zähnen sind. Deshalb ist es für eine effiziente Parodontitisprophylaxe notwendig, auf eine tadellose Zahnhygiene zu achten. Dabei sollten nicht nur die Zahnoberflächen, sondern auch die Zahnzwischenräume regelmäßig von Speiseresten und Zahnbelägen befreit werden.

Auch wenn eine Parodontitiserkrankung bereits aufgetreten ist, ist regelmäßiges Zähneputzen der beste Schutz vor einem Rezidiv. Weitere Risikofaktoren für das Auftreten einer Parodontitis sind Rauchen, Diabetes und eine einseitige Ernährung.

Was kann ich tun, um meine Mundflora zu stärken (Ich habe häufig Schwierigkeiten mit meinem Zahnfleisch z.B. nach Antibiotika-Behandlungen?

Frage beantwortet von: Zahnärztin und Oralchirurgin in BöblingenDr. med. dent. Christine Wagner
Zahnärztin und Oralchirurgin in Böblingen

Die Mundflora ist eine Mischflora, die aus einer Vielzahl von Bakterien, Viren, Protozoen und Pilzen besteht. Die Zusammensetzung unterliegt ständigen quantitativen und qualitativen Schwankungen, z.B. durch Umweltkontakte, Essgewohnheiten, Speichelfluss und -zusammensetzung, Art und Weise der Mundhygiene und den natürlichen Abwehrsystemen  in der Mundhöhle.

Aus diesem Grund kann die Mundflora nicht gestärkt werden, sondern nur die Zusammensetzung beeinflusst werden. Parodontitis und Periimplantitis sind die Folge einer gestörten Wechselbeziehung zwischen der natürlichen Keimbesiedlung im Mund und dem Immunsystem. Während sogenannte parodontopathogene Bakterien die Hauptursache von Parodontitis und Periimplantitis sind, ist es letztlich das körpereigene Immunsystem, das für die Entstehung parodontaler Erkrankungen verantwortlich ist.

Wie finde ich den richtigen Arzt für eine Parodontitis-Behandlung?

Die Therapie der Parodontitis wird von Zahnärzten und Parodontologen durchgeführt. Bei der Wahl des Arztes sollten Patienten auf dessen Erfahrung auf dem Gebiet der Parodontitis-Therapie achten. Zusätzliche Qualifikationen und Fortbildungen im Bereich der Parodontologie (bspw. von der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie) können ebenfalls einen guten Hinweis geben, ob der Zahnarzt in dem Bereich besonders bewandert ist. Auch der "Master of Science in regenerativer und plastischer Parodontologie" weist auf eine Zusatzqualifikation des Zahnarztes hin.

Für eine erfolgreiche Behandlung ist auch ein vertrauensvolles Verhältnis zum behandelnden Zahnarzt hilfreich.
  

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Experte für Parodontitis / Parodontose in Berlin

Dr. med. Michael Liokumowitsch

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Knesebeckstr. 35 - 37
10623 Berlin

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Eidg. dipl. Zahnarzt Roger Enz

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Theaterstrasse 14
8001 Zürich

Experte für Parodontitis / Parodontose in Zürich

Dr. med. dent. Andreas Bingisser

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Theaterstrasse 14
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Expertin für Parodontitis / Parodontose in Zürich

Dr. med. dent. Caroline Trefil

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Theaterstrasse 14
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Experte für Parodontitis / Parodontose in Zürich

Dr. med. dent. Christoph B. Schultz

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Bahnhofstrasse 110
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Experte für Parodontitis / Parodontose in Zürich

Dr. med. dent. Christoph B. Schultz

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Zürich Hauptbahnhof / ShopVille
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Experte für Parodontitis / Parodontose in Baden

Dr. med. dent. Anton L. Gold

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Haselstrasse 3-5
5400 Baden

Expertin für Parodontitis / Parodontose in Baden

med. dent. Samira Ghiasi

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Haselstrasse 3-5
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Expertin für Parodontitis / Parodontose in Zürich

Dr. med. dent. Maisun Schicht

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Bahnhofstrasse 110
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Expertin für Parodontitis / Parodontose in Zürich

Dr. med. dent. Birgit Lehnert

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Bahnhofstrasse 110
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Experte für Parodontitis / Parodontose in Zürich

med. dent. Jasper Keltsch

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