Fettabsaugung

Fettabsaugung (Liposuktion)

Ein flacher Bauch, glatte schlanke Oberschenkel und ein knackiger Po: Wenn Frauen mit ihrem äußeren unzufrieden sind, steht eine Verbesserung dieser Körperpartien meist ganz oben auf der Wunschliste. Eine Fettabsaugung stellt eine nachhaltige Lösung zur Körperkonturierung dar.

 
ÜBERSICHT
Ziel Abbau unerwünschter, hartnäckiger Fettdepots zur Verbesserung der Körpersilhouette, Reduzierung von Cellulite, Therapie bei Lipödem
Behandlungsmethoden u.a. Vibrationstechnik (VibraSat), Bodyjet®-Verfahren, SAFELiposuction, Laserlipolyse, Tumeszenz-Technik, Wasserstrahltechnik, Ultraschall-Methode
ohne OP: Kryolipolyse, Injektionslipolyse ("Fett-weg-Spritze")
Klinikaufenthalt i.d.R. ambulant
Anästhesie lokale Betäubung, selten Vollnarkose
Behandlungsdauer ca. 1 bis 3 Stunden (je nach Umfang)
Schmerzen ähnlich eines Muskelkaters, Spannungsgefühl, Schwellungen
Duschen nach Entfernung des Verbands
Gesellschafts- & Arbeitsfähigkeit nach ca. 5 bis 7 Tagen
Lymphdrainage nach ca. 2 Wochen (empfehlenswert f. optimierte Heilung)
Endgültiges Ergebnis sichtbar nach 4 bis 6 Monaten
Haltbarkeit Ergebnis dauerhaft (bei bewusster Ernährung)
Kosten ab ca. 3.000 EUR (je nach Region u. Umfang)

Informationen über das Fettabsaugen

Ein flacher Bauch, glatte und schlanke Oberschenkel und ein knackiger Po: Wenn Frauen mit ihrem Äußeren unzufrieden sind, steht eine Verbesserung dieser Körperpartien meist ganz oben auf der Wunschliste. Im Kampf gegen die typisch weiblichen Problemzonen bleibt kein Mittel unversucht. Doch allzu oft bringen Sport und strenge Diäten nicht das erhoffte Ergebnis, denn gegen unsere genetische Ausstattung, die über die Verteilung des Körperfetts entscheidet, lässt sich damit nur wenig ausrichten.

Eine Fettabsaugung, die den Körper konturieren und straffen soll, wird deshalb häufig als Weg zur Traumfigur angesehen. Nicht umsonst stand die Liposuktion im Jahr 2016 auf Platz 1 der in Deutschland am häufigsten durchgeführten Ästhetisch-Plastischen Operationen (Quelle: VDÄPC). 

Wir informieren Sie auf dieser Seite über die unterschiedlichen Techniken und den Ablauf der Fettabsaugung, ihre Risiken und ihre Kosten. 

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Wann ist eine Fettabsaugung sinnvoll?

Das Wichtigste zuerst: Eine Fettabsaugung hilft nicht beim Abnehmen und ist kein Diät-Ersatz. So ist die Menge des Fettgewebes, die während einer Liposuktion entfernt werden kann, beschränkt. Ein verantwortungsvoller Arzt wird eine Fettabsaugung daher niemals als ein Mittel zum Verlust überflüssiger Pfunde anpreisen, sondern lediglich als einen Weg zu einer verbesserten Körperkontur

Eine Liposuktion ist somit hilfreich, wenn trotz ausreichend Sport und gesunder Ernährung zwar überschüssige Pfunde abgebaut worden sind, das Fett sich jedoch hartnäckig an den Problemzonen hält. Das kommt daher, dass durch intensives Training oder dauerhafte Diät nicht nur das klassische Bauchfett reduziert wird. Auch der Fettanteil in den Körperzellen reduziert sich hierbei am ganzen Körper. Oft ist es zudem anlagebedingt so, dass sich an den bekannten Problemzonen mehr Fett findet als an anderen Körperstellen findet. Typische Problemzonen bei Frauen sind Hüften, Bauch und Oberschenkel (“Reiterhosen”). Beim Mann finden sich hartnäckige Fettpolster bevorzugt am Bauch und an der Hüfte (“Rettungsring”). Eine Fettabsaugung ist also dann sinnvoll, wenn das Körperfett an diesen oder anderen Stellen hartnäckig bleibt und sich durch andere Methoden nicht beseitigen lässt. 

Körper-Konturierung und Reduzierung von Fettpolstern und Cellulite

Bei ungleichmäßig verteiltem Körperfett, den so genannten Reiterhosen oder störender Cellulite kann eine Liposuktion ebenfalls Abhilfe schaffen. Fettpölsterchen an Ober- und Unterbauch, Po und Oberschenkeln, aber auch an Unterarmen, Rücken, Waden, Knien und Fesseln können mit einer Fettabsaugung reduziert werden. 

Illustration Fettabsaugung Problemzonen Mann Frau

Problemzonen Frauen und Männer

Abb.: Typische Problemzonen bei Frauen und Männern, die mit einer Fettabsaugung behandelt werden können

Fettabsaugung auch bei Lipödem und Gynäkomastie hilfreich

Auch bei einem Lipödem, einer krankhaften Fettverteilungsstörung, kann mit einer Liposuktion eine deutliche Verbesserung des Krankheitsbildes erreicht werden (die Liposuktion steht in den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Phlebologie zur Behandlung des Lipödems). Hierbei wird allerdings keine Gewichtsreduzierung erzielt, es soll lediglich das krankhafte Fett, welches bei einem Lipödem auftritt, nachhaltig entfernt werden. Nach einer erfolgreichen Liposuktion, tritt an den operierten Stellen normalerweise kein erneutes Lipödem auf. Da das Lipödem allerdings als nicht heilbar gilt, besteht die Krankheit auch nach dem Eingriff trotzdem noch. Deshalb sollte weiterhin auf die Ernährung geachtet, sportlichen Aktivitäten nachgegangen sowie vor allem regelmäßige Lymphdrainagen und Massagen durchgeführt werden. Die Liposuktion hilft vor allem im frühen Stadium eines Lipödems und kann bei frühzeitiger Entfernung zu Beschwerdefreiheit über einen langen Zeitraum führen.

Bei Männern ist darüber hinaus auch eine Gynäkomastie, eine Vergrößerung der Brust, häufiger Anlass für eine Liposuktion. Da die Gynäkomastie meist veranlagt oder hormonell bedingt ist, kann der Männerbrust weder durch Sport noch durch eine radikale Ernährungsumstellung Abhilfe geschaffen werden. Das überschüssige Fettgewebe an der Brust kann durch eine Liposuktion dauerhaft entfernt werden. Dieser Eingriff gilt als relativ komplikationsarm und kann deshalb auch ohne Vollnarkose durchgeführt werden. Der notwendige Schnitt wird im Bereich der Brustwarze gesetzt. Eine Narbe wird nicht sichtbar sein, da die entstandene Einsenkung später mit einer minimalen Fettverteilung optimal geglättet werden kann.

Sixpack-Modellierung mit Hilfe einer Fettabsaugung

Doch nicht nur die klassische Reduzierung von Fettzellen ist mit einer Liposuktion möglich, sondern auch eine gezielte Rekonturierung gewisser Körperpartien, so auch bei der Sixpack-Modellierung. Hier werden an verschiedenen Stellen des Bauches Fettzellen abgesaugt und teilweise an gewünschten Stellen wieder injiziert, um auf diese Weise den vor allem von vielen Männern gewünschten "Waschbrettbauch" zu erreichen.

Fettabsaugung zur Vorbereitung weiterer Behandlungen

Die Liposuktion kann auch als vorbereitende Maßnahme anderer Eingriffe der ästhetischen Medizin dienen. So bspw. bei der Brustvergrößerung oder Faltenbehandlung mit Eigenfett. Hier kommt vor der eigentlichen Behandlung eine Fettabsaugung zum Einsatz, um das benötigte körpereigene Fett zu gewinnen. Dieses wird wie bei einer gewöhnlichen Fettabsaugung aus den vorher bestimmten Stellen entnommen. Um eine Eigenfett-Behandlung durchführen zu können, sind Körperstellen notwendig, an denen genügend Fettzellen vorhanden sind. Sehr schlanke Personen kommen für solch einen Eingriff daher häufig nicht in Frage. Nach der Gewinnung des eigenen Fettgewebes wird dieses der Behandlung entsprechend aufbereitet und dann unter die Haut injiziert.

Behandlungen mit Eigenfett erfreuen sich deshalb einer großen Beliebtheit, da sie weniger Risiken mit sich bringen als Methoden mit Fremdmaterialien wie etwa Hyaluronsäure oder Silikon-Implantaten. Trotzdem ist die Kombination aus zwei Eingriffen gerade bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett sehr anstrengend für den Körper und erfordert deshalb eine längere Erholungsphase nach der Operation.

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Techniken der Fettabsaugung 

Eine der heute beliebtesten und bewährtesten Methoden der Fettabsaugung ist die Vibrationstechnik in Kombination mit der Tumeszenzlokalanästhesie. Während in den Anfangszeiten der Liposuktion Ärzte ausschließlich manuell, d.h. ohne technische Unterstützung wie Vibration oder Ultraschall, Fett abgesaugt haben, überwiegen heutzutage die technisch unterstützten Methoden der Liposuktion. Dies geht für den Patienten mit einer deutlichen Schonung des Gewebes sowie verminderter Operationsrisiken einher.

Im Folgenden erhalten Sie eine kurze Übersicht über die verschiedenen Techniken der Fettabsaugung:

Tumeszenz-Technik

Die Tumeszenz-Technik ist das bei der Fettabsaugung am häufigsten eingesetzte Verfahren. Über feinste Kanülen wird ein Gemisch aus sterilem Wasser, Betäubungsmittel, Natriumcarbonat und Kortison unter die Haut injiziert. Dort wirkt die Flüssigkeit direkt auf das Fettgewebe und sorgt dafür, dass sich dieses vom Gewebe löst. Durch das enthaltene Betäubungsmittel verläuft eine Tumeszenz-Liposuktion nahezu schmerzfrei. Nachdem sich die Fettzellen nach einer etwa dreißigminütigen Einwirkzeit mit der Flüssigkeit vollgesaugt und gelöst haben, können sie mit feinen Kanülen abgesaugt werden. Anschließend werden die feinen etwa 5mm großen Hautschnitte vernäht.

Vibrationstechnik (VibraSat)

Zu Beginn der Fettabsaugung mit VibraSat (Rütteltechnik, power-assistierte Liposuktion (PAL)) wird eine physiologische Kochsalzlösung zusammen mit einem Lokalanästhetikum in die zu behandelnden Stellen injiziert. Daraufhin wird das Fettgewebe aufgelockert und kleine vibrierende Kanülen eingeführt. Diese bewegen sich bis zu 80 Mal pro Sekunde. Mit der Vibrationsliposuktion lassen sich auch Stellen, wie die Knie oder Waden behandeln.

Während es bei der manuellen Fettabsaugung schnell zu Verletzungen des Gewebes, darunter auch von Nerven und Gefäßen, kommen kann, gehen Patienten bei der Liposuktion mit der Vibrationstechnik ein deutlich geringeres Risiko ein. Für den behandelnden Arzt ist die Handhabung der vibrierenden Absaugkanüle deutlich einfacher, die Fettabsaugung wird dadurch schonender. 

SAFELiposuction

Die SAFELiposuction ist eine ergänzende Methode der Fettabsaugung und ermöglicht eine Optimierung der Ergebnisse. Dieses Verfahren ist vor allem für Patienten geeignet, deren Hautbild eine sehr geringe Elastizität aufweist. Zu Beginn werden die Fettzellen separiert (S) und mit hilfe vibrierender Nadeln aus dem Gewebe isoliert. Im Anschluss wird das Fett abgesaugt (A) und aus dem Gewebeverband transferiert (FE). Umliegende Blutgefäße und Nervenstrukturen werden hierbei geschont und das Ergebnis ist eine ebenmäßige Oberflächenkontur.

Laserlipolyse / SmartLipo

Die auch als SmartLipo bezeichnete Methode der Fettabsaugung dauert etwa 15 bis 20 Minuten je Sitzung. Es wird eine Kanüle in die Fettschicht eingebracht, die mittels Laserstrahl Wärmeenergie erzeugt. Dadurch verflüssigen sich die Fettzellen und können leichter abgesaugt werden. Außerdem schont das Laserlicht umliegende Strukturen und verschließt Blutgefäße, sodass weniger Schwellungen und Blutungen entstehen. Die Laserlipolyse kann ohne Vollnarkose durchgeführt werden und ist besonders für kleine Fettdepots geeignet. Bis zu 500 ml Fett können in einer Sitzung entfernt werden. Sollen größere Mengen an Fett abgesaugt werden, sind mehrere Sitzungen notwendig.

Bodytite 

Das sogenannte Bodytite-Verfahren setzt Radiofrequenzwellen ein. Ähnlich wie bei der Laserlipolyse wird auch hier präzisionsgesteuerte Wärmeenergie eingesetzt. Verantwortlich hierfür sind Radiowellen. Diese werden mit einer Elektrode erzeugt, die über eine feine Kanüle unter die Haut geführt wird. Hier sorgen die Radiowellen dafür, dass sich die Fettzellen verflüssigen und abgesaugt werden können. Eine weitere Elektrode wird von außen auf die Haut gesetzt, um die Temperatur zu kontrollieren und Überhitzungen zu vermeiden. Neben der leichteren Absaugbarkeit der Fettzellen regen die Radiowellen zudem die Neubildung von Kollagen an. Auf diese Weise erzeugt die Bodytite-Methode einen hautstraffenden Effekt.

Wasserstrahltechnik (WAL) / Bodyjet®

Mithilfe eines Hochdruck-Wasserstrahles werden die Fettzellen aus ihremn Gewebeverbund gelöst und können anschließend abgesaugt werden. Der Wasserstrahl und die geringere Menge der Tumeszenzlösung machen die Wasserstrahltechnik zu einer schonenden Methode der Fettabsaugung. Der Eingriff nimmt weniger Zeit in Anspruch als bspw. bei der Tumeszenz-Technik, da die Betäubungslösung eine geringere Einwirkzeit erfordert. Die bekannteste Methode für die Wasserstrahltechnik ist das Bodyjet®-Verfahren.

Ultraschall-Methode (UAL)

Bei der Ultraschall-assistierten Liposuktion kommt eine spezielle Sonde zum Einsatz, die über eine Kanüle in das Fettgewebe gelangt. Die Sonde setzt an dieser Stelle Energie durch Ultraschall frei, welche die Fettzellen zerstört und anschließend verflüssigt, so dass sie leichter abgesaugt werden können. Die Ultraschall-Methode ist besonders geeignet für eine Fettabsaugung an Stellen mit härterem Gewebe (bspw. Rücken). Wichtig ist, dass die Sonde während der Behandlung kontinuierlich in Bewegung bleibt, da es sonst zu Gewebe-Verbrennungen kommen kann. Die eingesetzten Kanülen haben bei der Ultraschall-assistierten Liposuktion einen größeren Umfang als andere Kanülen. Dies erschwert dem Operateur die präzise Arbeit, sodass eine spezielle Schulung sowie Erfahrung für optimale Ergebnisse notwendig sind.  

Minimal-invasive Verfahren zur Fettabsaugung:

Bei den nachfolgenden Verfahren der Fettabsaugung handelt es sich um minimal-invasive, d.h. nicht-operative Techniken. Es finden demnach keine Haut-Schnitte statt.

Kryolipolyse

Über einen speziellen Applikator auf der Haut werden lokale Fettdepots einer Kälte von bis zu -4 °C ausgesetzt. Das Gerät saugt sich zudem mit einem Unterdruck an der Haut fest und verhindert so ein Verrutschen des Applikators. Fettzellen reagieren besonders temperaturempfindlich und werden durch die Kälteanwendung gezielt zerstört, so dass der Körper sie selbstständig abbauen kann. Die Kryolipolyse ist besonders schonend, da umliegendes Gewebe oder Strukturen der Haut durch ein Gelpad geschützt und somit nicht zerstört werden. Mehr Informationen erhalten Sie hier: Kryolipolyse

Injektionslipolyse ("Fett-weg-Spritze")

Bei der Injektionslipolyse wird über kleine Nadeln ein Präparat in das zu behandelnde Fett-Areal injiziert. Das körpereigene Lymphsystem trägt die dadurch aufgelösten Fettzellen ab. Die Behandlung verläuft ambulant und unter lokaler Betäubung. In 2 bis 4 Sitzungen im Abstand von jeweils 2 bis 6 Wochen wird das Präparat erneut injiziert und die Fettdepots somit nach und nach behandelt. Mit der Injektionslipolyse lassen sich allerdings lediglich kleinere Problemzonen bzw. geringere Mengen an Fettzellen behandeln.

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Wer kann sich einer Fettabsaugung unterziehen?

Die meisten Menschen haben anlagebedingt das ein oder andere Fettpölsterchen, welches diät- und sportresistent ist. Bei Frauen sind sehr häufig die Hüftregion, bei Männern der sogenannte "Rettungsring" und der Bauch betroffen; von vielen Patienten oft auch liebevoll als "Love handles" bezeichnet. Doch genau diese hartnäckigen Fettpolster lassen sich durch eine Liposuktion dauerhaft entfernen. 

Zudem eignen sich Fettabsaugungen für die Therapie von Lipödemen. Ebenso lassen sich durch eine gezielte Liposuktion Männerbrüste (Gynäkomastie) hervorragend entfernen sowie eine Straffung der Hals-Kinn-Partie erreichen und die Modellierung eines Six Packs (Waschbrettbauch).  

Bei guter Gesundheit sind Fettabsaugungen grundsätzlich in jedem Alter möglich. Eine hohe Elastizität der Haut ermöglicht ein schönes Ergebnis der Liposuktion. Mit zunehmendem Alter lässt allerdings die Qualität von Bindegewebe und Haut nach, sodass möglicherweise eine zusätzliche Straffungsoperation notwendig sein kann.

Frau Dr. Barbara Kernt, Plastisch-Ästhetische Chirurgin in München, weist darauf hin, dass für die Erzielung optimaler Ergebnisse die Haut noch straff und elastisch sein sollte. Insbesondere erleichtern spezielle Liposuktionsverfahren, wie die Kombination einer SMART- mit der Safe-Technik das Schrumpfen der Haut. Wichtig ist es für den Patienten zu wissen, dass eine Liposuktion ein Verfahren zur Körperkonturierung darstellt. "Aus einem genetisch etwas kräftigeren Menschen wird nach dem Eingriff daher keine Gazelle - aber eine schöne harmonische Silhouette ist oftmals attraktiver als Auswölbungen, die es unmöglich machen sowohl oben als auch unten dieselbe Kleidergröße zu tragen", erklärt Frau Dr. Kernt. 

Kontraindikationen: Wer kann sich nicht einer Fettabsaugung unterziehen? 

Gewisse Erkrankungen oder Bedingungen können gegen eine Fettabsaugung sprechen:

Liegen bspw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eine Blutgerinnungsstörung vor oder ist der Patient Diabetiker, steigt das Risiko von Komplikationen beim Eingriff der Fettabsaugung. Das gilt auch wenn der Patient Raucher ist oder regelmäßig Alkohol zu sich nimmt. Deshalb sollte in jedem Fall je nach individueller Situation für eine bestimmte Zeit vor und nach dem Eingriff auf Alkohol und Nikotin verzichtet werden. 

Weitere Kontraindikationen sind chronische Erkrankungen wie Epilepsie. Bei Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinträchtigen, sollte vorher mit einem Arzt gesprochen werden, ob auf diese für eine Zeit verzichtet werden kann oder eine Kontraindikation besteht. 

Schwere Leber- und Nierenschäden schließen einen Patienten ebenfalls von einer Fettabsaugung aus. Sind Allergien auf verwendete Anästhetika bekannt, ist ein Eingriff ebenso kompliziert, da eine Fettabsaugung in der Regel unter Vollnarkose oder wenigstens lokaler Betäubung erfolgt. 

Eine Abklärung individueller Risikofaktoren sollte deshalb in jedem Fall vor der Liposuktion mit dem behandelnden Arzt stattfinden.

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Ablauf einer Fettabsaugung (Tumeszenz-Lokalanästhesie)

Vorbereitung

Liposuktionen werden meist ambulant durchgeführt. Vor dem eigentlichen Eingriff wird der Patient in einem Beratungsgespräch über die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken einer Fettabsaugung aufgeklärt. Außerdem ist ein ausführlicher Gesundheitscheck vorab notwendig, um eventuelle Kontraindikationen festzustellen und die geeignete Behandlungs- und Anästhesie-Methode zu finden.

Die Fettabsaugung

Am Tag der Fettabsaugung wird die behandelte Körperpartie mit der Tumeszenz-Lokalanästhesie, bei welcher ein Lokalanästhetikum in das Unterhautfettgewebe injiziert wird, betäubt. Diese Form der örtlichen Betäubung zeichnet sich durch ein deutlich geringeres Risiko im Vergleich zur Vollnarkose aus. Die Gefahr von Komplikationen wie Thrombosen, Embolien, Nachblutungen und Infektionen ist bei der ambulant durchgeführten Fettabsaugung in Tumeszenz-Lokalanästhesie sehr gering. 

Mit Hilfe möglichst feiner Kanülen wird das überschüssige Körperfett abgesaugt. Eine Fettabsaugung dauert je nach Umfang und Technik 1,5 bis 4 Stunden. 

Illustration Fettabsaugung Ablauf

Ablauf einer Fettabsaugung

Abb.: Schematische Darstellung des Ablaufs einer Fettabsaugung | 1. Absaugbares Fettdepot | 2. Injektion der Tumeszenzflüssigkeit mit Lokalanästhetikum, Aufnahme durch Fettzellen | 3. Absaugen der Fettzellen mit feinen Kanülen | 4. direkt nach der Absaugung | 5. endgültiges Ergebnis (nach ca. 3. Monaten) 

Nach der OP

Im Anschluss an den Eingriff wird der Patient vom OP-Team verbunden. Hierbei wird dem Patienten Kompressionswäsche an den abgesaugten Arealen angelegt. Diese sollte die nächsten 6 Wochen nach der Operation getragen werden, um das Behandlungsergebnis zu optimieren. Zusätzlich dazu werden trockene Tücher untergelegt, um die anfangs herauslaufende Tumeszenzflüssigkeit aufzufangen. Schmerzstillende Medikamente sind auf Wunsch des Patienten möglich und werden ebenfalls vom Team bereitgestellt. 

Nachsorge

Schon kurze Zeit nach dem Eingriff können die Patienten die Klinik verlassen oder verbleiben über Nacht in der Klinik. Nach einer etwa 3-tägigen Erholungsphase können Patienten ihren gewohnten Aktivitäten wieder nachgehen. Nur auf Sport sollte für eine Dauer von rund 14 Tagen verzichtet werden. Außerdem muss vier bis sechs Wochen lang eine spezielle Kompressionswäsche getragen werden, um den Heilungsprozess des Gewebes zu unterstützen.

Ergebnisse

In den ersten Tagen nach der Liposuktion können Patienten noch nicht mit einer Traumfigur rechnen, da nach diesem Eingriff häufig Schwellungen auftreten. Nach 14 Tagen kann man ein erstes, vorläufiges Ergebnis der Fettabsaugung sehen. Bis das Gewebe auch in der Tiefe vollständig geheilt ist, verstreichen drei bis sechs Monate. Nach Ablauf von drei Monaten können Patienten sich an ihrer neuen Figur erfreuen. Soll eine größere Menge an Körperfett entfernt werden, kann ein zweiter Eingriff notwendig sein. 

Ich empfehle meinen Patienten, mit kalten Duschen die Durchblutung der Haut anzuregen und so den Heilungsprozess zu unterstützen.

Das Ergebnis einer Liposuktion ist dauerhaft – zumindest, solange sich die Patienten an bestimmte Regeln halten: “Achtet man nach dem Eingriff nicht auf seine Ernährung und ausreichend Bewegung, kann es auch nach einer Fettabsaugung zu einer Gewichtszunahme und damit zu einer erneuten Fettansammlung kommen”, weiß Dr. med. Harald Kuschnir, der u.a. in der Berliner Klinik Esthetic am Kurfürstendamm tätig ist.

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Risiken und Komplikationen bei einer Liposuktion 

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff ist es wichtig, dass auch bei der Liposuktion die hygienischen Standards eingehalten werden, um Komplikationen zu vermeiden. I.d.R. gilt die Liposuktion mit erprobten Methoden und unter Durchführung eines qualifizierten Arztes jedoch als eine sehr sichere und risikoarme Operation. Allerdings ist die Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkung sehr wichtig und sollte vom behandelnden Arzt gewissenhaft und ausführlich durchgeführt werden. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über mögliche Risiken einer Fettabsaugung:

Zu den Risiken einer Fettabsaugung kann zunächst ein ästhetisch nicht befriedigendes Ergebnis gezählt werden. Hiermit muss gerechnet werden. In diesem Fall kann eine zweite Behandlung sinnvoll sein.

Risiken bzw. Nebenwirkungen in Bezug auf Gewebe und Haut stellen bspw. deutlicher sichtbare Venen und Besenreiser dar. Diese können durch die “ausgedünnte” Haut nach der Fettabsaugung leichter durchscheinen. 

Es kann nach dem Eingriff an den behandelten Stellen auch zu vorübergehenden Missempfindungen oder Taubheitsgefühlen der Haut kommen. 

Auch Hautunregelmäßigkeiten können in Folge einer Fettabsaugung auftreten. Diese entstehen, wenn die Haut nicht mehr genug Elastizität aufweist und sich den Veränderungen nach der Operation nicht mehr genügend anpassen kann. Dieser Effekt kann direkt nach der Operation aber auch erst zu einem späteren Zeitpunkt auftreten. Wenn der Patient sich damit nicht mehr wohlfühlt, kann mit einer hautstraffenden Operation nachgeholfen werden, um das glatte Hautbild wiederherzustellen. 

Schwerwiegende Komplikationen, die allerdings nur selten auftreten und meist dann, wenn die Hygiene- und Behandlungsstandards nicht vorschriftsmäßig beachtet werden, können eine Fettembolie oder Fettgewebsnekrose (absterbendes Gewebe) sein. Von einer Fettembolie spricht man, wenn Fettanteile in den Blutkreislauf gelangen und zu einer Verstopfung der Kapillaren - der feinen Lungengefäße - führen. Bei einer Fettgewebsnekrose kommt es zu einer Entzündung des Fettgewebes (beispielsweise durch unsaubere Instrumente), sodass Teile des Gewebes absterben. In diesem Fall ist eine operative Korrektur notwendig. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass viele Komplikationen durch die Wahl des richtigen Arztes vermeidbar sind, deshalb sollte man sich vor der Operation ausführlich informieren und durch mehrere Beratungsgespräche herausfinden, welcher Arzt der richtige für die Fettabsaugung ist. 

Die Risíken und Komplikationen der Fettabsaugung auf einen Blick:

  • Wundheilungsstörungen
  • Nachblutungen
  • Schwellungen
  • Narbenbildung
  • Blutergüsse
  • Infektionen
  • Gefühlsstörungen / Taubheitsgefühl / Missempfindungen an den behandelten Stellen
  • Flüssigkeitsverlust (bei größeren Umfängen)
  • Verstopfung der Lungengefäße durch gelöste Fettpartikel (Fettembolie)
  • Ansammlung von Lymph- und/ oder Gewebeflüssigkeit (Serombildung)
  • Verletzung innerer Organe aufgrund von Schwachstellen in der Bauchdecke
  • Teilweises Absterben des Fettgewebes aufgrund von Entzündungen (Fettgewebsnekrose)
  • Vertiefung der Pofalte aufgrund von Liposuktion an Oberschenkelaußenseite
  • Deutlicher sichtbare Venen und Besenreiser aufgrund der Ausdünnung des Fettgewebes
  • Hautunregelmäßigkeiten / Dellen (v.a. bei geringer Elastizität der Haut)

 

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Fettabsaugung Kosten

Die Kosten einer Fettabsaugung können je nach Umfang und Aufwand des Eingriffs stark variieren.

In Deutschland müssen Patienten für einen Eingriff mit rund 3.000 Euro bis 4.000 Euro rechnen. Möchte man Fett an mehreren Körperregionen absaugen lassen, variieren die Preise ab 2.000 Euro für eine Körperregion bis hin zu 8.000 Euro für vier Körperregionen. 

Bei einer Liposuktion zur Korrektur der Gynäkomastie kostet der gesamte Eingriff in etwa 1.800 bis 2.900 Euro. 

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett kostet in der Regel zwischen 4.500 und 9.000 Euro je nach Behandlungsaufwand und gewünschtem Ergebnis. 

Zusätzlich zu den Operationskosten berechnen die meisten Ärzte Kosten für das vorangehende Beratungsgespräch. Diese liegen in etwa zwischen 30 und 80 Euro. Entscheidet sich der Patient für eine Fettabsaugung, wird in vielen Fällen der für die Beratung angefallene Betrag verrechnet.

Icon Kosten

Fettabsaugung Kosten auf einen Blick

1 Körper-Zone

ab 2.000 € bis ca. 4.000 €

2 Körper-Zonen

ab 3.000 € bis ca. 4.500 €

3 Körper-Zonen

ab 3.000 € bis ca. 6.000 €

4 Körper-Zonen

ab 5.000 € bis ca. 8.000 €

Beratungsgespräch

ab 30 € bis ca. 80 €

Quelle: https://www.klinikumplus.de/fettabsaugen

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten einer Fettabsaugung?

Die Kosten für eine Liposuktion werden weder von den gesetzlichen noch von privaten Krankenkassen übernommen, da es sich i.d.R. um einen rein ästhetisch motivierten Eingriff handelt. Anders kann es bei der Liposuktion aufgrund eines Lipödems aussehen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Lipödem

Gibt es Finanzierungsmöglichkeiten der Fettabsaugung?

Nicht jeder kann die Kosten einer Fettabsaugung direkt begleichen. Daher bieten viele Ärzte und Kliniken die Möglichkeit die gewünschte Behandlung mittels Monatsraten zu finanzieren. Die Raten kann der Patient variabel festlegen, sodass größere Beträge auch über mehrere Monate oder Jahre abbezahlt werden können. Hierfür arbeiten Kliniken mit verschiedenen medizinischen Finanzierungs-Dienstleistern zusammen.

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Vorher-Nachher-Bilder einer Fettabsaugung

Für ein zufriedenstellendes Ergebnis einer Fettabsaugung ist es von besonderer Wichtigkeit, den richtigen Arzt zu finden. Relevante Kriterien dabei sind die Qualifikation des Arztes und die Zahl der bereits durchgeführten Operationen. Auch Vorher-Nachher-Bilder können bei der Entscheidung für eine Fettabsaugung helfen.

Da es uns laut §11 des Heilmittelwerbegesetzes seit dem 1. April 2006 nicht mehr gestattet ist, Vorher-Nachher Bilder zum Thema Fettabsaugung zu präsentieren, wir Sie aber dennoch bestmöglich informieren möchten, können Sie im Folgenden von uns recherchierte und geprüfte Links ansehen. Dort finden Sie zahlreiche Beispiele für Vorher-Nachher-Bilder zu durchgeführten Fettabsaugungen.

Vorher-Nachher-Bilder Fettabsaugung:

Vorher-Nachher-Bilder Fettabsaugung (Gesäß)

Vorher-Nachher-Bilder Fettabsaugung (Bauch, Taille und Rücken)

Vorher-Nachher-Bilder Fettabsaugung (Arm)

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Videos zum Thema Fettabsaugung

Die Plastische Chirurgin Frau Dr. Barbara Kernt erklärt im nachfolgenden Video, wie eine Fettabsaugung abläuft, welche Techniken es gibt und wie die Nachsorge aussieht. Zudem werden Ausschnitte einer echten OP gezeigt.

Video Dr. Kernt über die Fettabsaugung

Dr. Christian Fitz, Plastischer Chirurg in Stuttgart, beantwortet in diesem Video die wichtigsten Fragen über die Fettabsaugung.

Video Dr. Fitz über die Fettabsaugung

Dieses animierte Video zeigt, wie eine Wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung (WAL) unter der Haut abläuft.

Video WAL Fettabsaugung

Dieses Animations-Video zeigt anschaulich, wie eine Fettabsaugung funktioniert (am Beispiel des Bauches). Bitte beachten Sie, dass das Video auf Englisch ist.

Video Fettabsaugung

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Häufige Fragen zur Fettabsaugung

Bin ich für eine Liposuktion (Fettabsaugung) geeignet?

Ein guter allgemeiner Gesundheitszustand ist eine wichtige Voraussetzung für eine Liposuktion. Jüngere Patienten verfügen über eine höhere Hautelastizität als ältere, sodass bei jenen das Ergebnis in den meisten Fällen auch ohne eine zusätzliche Straffungsoperation optimal ausfällt, da sich die Haut nach dem Eingriff zusammenzieht. Das Risiko von Komplikationen steigt mit dem Vorliegen bestimmter Risikofaktoren wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder starkem Nikotinkonsum. Diese Faktoren müssen vorab mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden. Darüber hinaus sollten Patienten sich darüber im Klaren sein, dass eine Liposuktion kein geeignetes Mittel zum Abnehmen ist, sondern lediglich kleinere, hartnäckige Fettpölsterchen beseitigen kann.

Gibt es eine Altersbegrenzung für eine Fettabsaugung?

Die Patienten sollten in jedem Fall volljährig sein. Eine Altersbegrenzung nach oben hin gibt es nicht, jedoch sollten die Patienten bei guter Gesundheit sein, um das Risiko des Eingriffs möglichst klein zu halten.

Ist es möglich, verschiedene Zonen in einer Fettabsaugung zu behandeln?

Grundsätzlich kann bei einer Liposuktion an mehreren Stellen wie Oberschenkeln, Bauch oder Po Körperfett abgesaugt werden. Allerdings ist die Gesamtmenge während eines Eingriffs begrenzt. Wird zu viel abgesaugt, wirkt sich das auf den gesamten Stoffwechsel aus und es besteht die Gefahr von Herz-/Kreislaufstörungen.

Wie viel Fett kann man bei einer Sitzung absaugen?

Bis zu 2,5 Liter können in einer Sitzung abgesaugt werden, da bei größeren Mengen die Gesundheit der Patienten gefährdet werden könnte.

Treten starke Schmerzen nach einer Fettabsaugung auf?

Nein, es treten keine starken Schmerzen auf. Sie sind vergleichbar mit einem starken Muskelkater und klingen nach drei, vier Tagen in aller Regel wieder ab. 

Wie lange fällt man nach der Fettabsaugung beruflich aus?

Wie lange die Ausfallzeit nach der Fettabsaugung ausfällt, hängt vom ausgeübten Beruf ab. Wenn man im Büro tätig ist, kann man sehr schnell wieder ins Berufsleben einsteigen. Wenn man körperlich schwer arbeiten muss, dann sollte man sich noch eine längere Ruhepause gönnen.

Wie lange muss nach einer Fettabsaugung auf Sport verzichtet werden?

Nach einer Fettabsaugung sollten Patienten ca. eine Woche auf Sport verzichten. Danach kann in der Regel bereits mit leichten Übungen angefangen werden, wie etwa Fahrradfahren oder Walken. Nach zwei Wochen können Patienten bereits wieder fast alle Sportarten ausüben.

Wie groß und wie sichtbar werden Narben an den Einstichen?

Die Liposuktion wird mit feinen Kanülen durchgeführt. Darüber hinaus setzt sie der behandelnde Chirurg an möglichst unauffälligen Körperstellen an. Dadurch besteht nicht die Gefahr einer auffälligen Narbenbildung.

Kann das abgesaugte Fett nachwachsen oder nimmt man anschließend an anderen Körperstellen mehr zu?

Nein, einmal abgesaugtes Fett “wächst” nicht wieder nach. Die Anzahl der Fettzellen ist genetisch bestimmt und nach der Pubertät in der jeweiligen Körperregion festgelegt. Wenn man zunimmt, füllen sich diese Fettzellen mit Fett. Wenn man abnimmt, leeren sie sich. Durch eine Fettabsaugung reduziert sich die Anzahl der Fettzellen in einer abgesaugten Körperregion dauerhaft. Man kann zwar an einer abgesaugten Stelle theoretisch wieder zunehmen, indem sich die noch vorhandenen Fettzellen erneut füllen. Dies geschieht jedoch in wesentlich geringerem Umfang als vor der Absaugung. Zudem nimmt man an anderen Körperstellen nicht im größeren Umfang zu, sondern der Körper wird proportional insgesamt etwas kräftiger.

Kann man bei Gewichtszunahme an derselben Stelle nochmals Fett absaugen?

Ja, das ist möglich. Im Idealfall jedoch sollte der Patient nach der Liposuktion auf sein Gewicht achten und keine zweite Liposuktion notwendig werden lassen.

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Welcher Arzt für die Fettabsaugung ist der richtige? 

Bei der Wahl des richtigen Arztes für eine gewünschte Fettabsaugung bietet der Titel “Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie” bzw. die Zusatzbezeichnung “plastische Operationen” eine erste Orientierung. Auch ein Facharzt für Dermatologie ist für die Durchführungen von Fettabsaugungen qualifiziert, sofern er entsprechende zusätzliche Ausbildungen absolviert hat.

Eine langjährige praktische Erfahrung auf dem Gebiet der Liposuktion ist darüber hinaus unerlässlich. Außerdem sollte der Arzt mit der regelmäßigen Teilnahme an Fortbildungen nachweisen können, dass er medizinisch auf dem neuesten Stand ist. 

Ein weiteres Qualitätsmerkmal können Gütesiegel oder Zertifizierungen sein, die durch anerkannte medizinische Fachverbände verliehen werden. Hierzu zählen bspw. die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) oder die Vereinigung der Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Die hier genannten Verbände haben strenge Aufnahmekriterien und schreiben ihren Mitgliedern fortlaufende Weiterbildungen vor.

Nicht zuletzt sollten der persönliche Eindruck vom Arzt (Nimmt sich der Arzt Zeit für meine Fragen? Geht er auf meine Bedenken ein?) und der Klinik oder Praxisklinik (Wirkt sie hygienisch einwandfrei? Werden modernste Geräte verwendet?) bei der Arztwahl berücksichtigt werden.

Auf diese vier Dinge sollten Sie bei der Suche nach einem Arzt für Fettabsaugung achten:

  • Facharzt-Bezeichnung/-Titel
  • Mitgliedschaften in Fachverbänden
  • Spezialisierung auf Liposuktion
  • Persönlicher Eindruck vom Arzt, der Praxis/Klinik und des Teams

 

Ihre Experten für Fettabsaugung

 

 

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Experte für Fettabsaugung in Stuttgart

Dr. med. Christian Fitz

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Humboldtstraße 16
70178 Stuttgart

Experte für Fettabsaugung in Rottweil

Dr. med. Thomas Schulz

Dr. med. Thomas Schulz

 

Königstraße 25
78628 Rottweil

Experte für Fettabsaugung in München

Dr. med. Stefan Sünkel

Dr. med. Stefan Sünkel

 

Marienplatz 1
80331 München

Experte für Fettabsaugung in Starnberg

Dr. med. Stefan Sünkel

Dr. med. Stefan Sünkel

 

Josef-Jägerhuber-Straße 7
82319 Starnberg

Experte für Fettabsaugung in Zürich

Dr. med. Christian Köhler

Dr. med. Christian Köhler

 

Utoquai 31
8008 Zürich

Experte für Fettabsaugung in Zug

Dr. med. Christian Köhler

Dr. med. Christian Köhler

 

Aabachstrasse 8
6300 Zug

Experte für Fettabsaugung in Zürich

Dr. med. Christian Köhler

Dr. med. Christian Köhler

 

Falkenstrasse 4
8008 Zürich

Experte für Fettabsaugung in Leipzig

Dr. med. James Völpel

Dr. med. James Völpel

 

Fritz-Seger-Straße 21
04155 Leipzig

Experte für Fettabsaugung in Leipzig

Dr. med. Christopher Wachsmuth

Dr. med. Christopher Wachsmuth

 

Fritz-Seger-Straße 21
04155 Leipzig

Expertin für Fettabsaugung in München

Dr. med. Barbara Kernt

Dr. med. Barbara Kernt

 

Marktplatz 11 A
82031 München

Experte für Fettabsaugung in Berlin

Dr. med. Harald Kuschnir

Dr. med. Harald Kuschnir

 

Kurfürstendamm 41
10719 Berlin

Experte für Fettabsaugung in Nürnberg

Dr. med. Jens Baetge

Dr. med. Jens Baetge

 

Sibeliusstr. 15
90491 Nürnberg

Experte für Fettabsaugung in Dresden

Dr. med. Stefan Zimmermann

Dr. med. Stefan Zimmermann

 

Postplatz 6
01067 Dresden

Experte für Fettabsaugung in Dresden

Dr. med. Holger M. Pult

Dr. med. Holger M. Pult

 

Postplatz 6
01067 Dresden

Experte für Fettabsaugung in Wien

Univ. Doz. Dr. Rafic Kuzbari

Univ. Doz. Dr. Rafic Kuzbari

 

Seitzergasse 2 - 4
1010 Wien

Experte für Fettabsaugung in Aschaffenburg

PD Dr. med. Maximilian Eder

PD Dr. med. Maximilian Eder

 

Ziegelbergstraße 5
63739 Aschaffenburg

Experte für Fettabsaugung in Hannover

Dr. med. Aschkan Entezami

Dr. med. Aschkan Entezami

 

Pelikanplatz 13
30177 Hannover

Experte für Fettabsaugung in Bern

Dr. med. David Kiermeir

Dr. med. David Kiermeir

 

Bellevuestrasse 15
3095 Bern

Experte für Fettabsaugung in Düsseldorf

Dr. med. Holger Hofheinz

Dr. med. Holger Hofheinz

 

Kaiser-Wilhelm-Ring 43a
40545 Düsseldorf

Experte für Fettabsaugung in Bergisch Gladbach

Dr. med. Timo Spanholtz

Dr. med. Timo Spanholtz

 

Odenthaler Straße 19
51465 Bergisch Gladbach

Experte für Fettabsaugung in Köln

Dr. med. Timo Spanholtz

Dr. med. Timo Spanholtz

 

Im Zollhafen 18
50678 Köln

Experte für Fettabsaugung in Bad Neuenahr

Dr. med. Claudius Ulmann

Dr. med. Claudius Ulmann

 

Felix-Rütten-Straße 11
53474 Bad Neuenahr