Experteninterviews
2015-05-19

Professionelle Nasenkorrekturen

Dr. med. Florian Sandweg - Plastisch Ästhetischer Chirurg Rosenheim

Infos zum Experten

Dr. med. Florian Sandweg

Plastischer Chirurg in Rosenheim

+49 8031 586 462 2

Nasenkorrektur für ein harmonisch wirkendes Gesicht

Die Nase nimmt im menschlichen Gesicht eine sehr prominente Position ein. Sie lässt sich kaum verbergen und fällt dem Betrachter unmittelbar ins Auge. Darum spielt für viele Menschen nicht nur die unversehrte Funktionsfähigkeit der Nase, sondern auch deren Ästhetik eine wichtige Rolle. Der Facharzt für ästhetische und plastische Chirurgie Dr. med. Florian Sandweg sorgt als Experte im Bereich der Nasenchirurgie dafür, dass bei Nasenkorrekturen sowohl die Funktionsweise als auch die Optik des Organes gewahrt bzw. wiederhergestellt werden. Dank mehr als 450 durchgeführten Nasenkorrekturen und einer zeitweisen Zusammenarbeit mit dem bekannten Facharzt Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang Gubisch verfügt Dr. Sandweg über umfangreiche Erfahrung und Expertise. Derzeit leitet Dr. Sandweg mit Dr. med. Scheele eine gemeinsame Praxis in Rosenheim nahe München.

Herr Dr. Sandweg, wie häufig werden Nasenkorrekturen im Vergleich zu anderen ästhetischen Eingriffen durchgeführt?

In unserer Praxis zählen Nasenkorrekturen neben Lidkorrekturen zu den häufigsten operativen Eingriffen. Auch weltweit werden Nasenkorrekturen neben Brustvergrößerungen und Liposuktionen (Fettabsaugungen) am häufigsten durchgeführt. Die meisten Nasenkorrekturen führen wir zwischen September und Mai durch - denn während der warmen Sommermonate kann der benötigte Gips oder Verband stören.

Sprechen neben dem ästhetischen Aspekt auch weitere Faktoren für eine Nasenkorrektur?

Ja, auf jeden Fall. In etwa 80 % der Fälle korrigieren wir bei einer Nasenoperation funktionelle Mängel - am häufigsten begradigen wir hier schiefe Nasenscheidewände oder verkleinern Nasenmuscheln. Die meisten Nasenkorrekturen, die bei uns durchgeführt werden, sind funktionell-ästhetischer Natur. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass durch eine ästhetische Veränderung der Nase deren Funktion nicht beeinträchtigt wird.

Welchen Einfluss hat Ihre Zusammenarbeit mit Professor Dr. Gubisch von 2007 bis 2009 auf Ihre heutige Spezialisierung genommen?

Die Nasenchirurgie mit ihrer Notwendigkeit des äußerst präzisen Arbeitens hat mich schon immer sehr interessiert. Von Prof. Dr. Gubisch habe ich beispielsweise übernommen, dass bei jeder Operation die Funktion der Nase im Fokus steht. Auch die hervorragenden Operations- und Behandlungsmethoden, die ich bei ihm erlernen durfte, haben mich und meine Karriere als Facharzt maßgeblich beeinflusst.

Wie verläuft eine Nasenkorrektur in Ihrer Praxis in Rosenheim?

Ich persönlich führe alle Nasenkorrekturen ausschließlich über einen offenen Zugang durch, der sehr präzises Arbeiten ermöglicht. Ich beginne - falls erforderlich - mit funktionellen Korrekturen und fahre mit ästhetischen Veränderungen der knöchernen Strukturen fort. Abschließend versorge ich meine Patienten mit einem Tape-Verband und meistens auch einem Kunststoffgips. Im Regelfall verbringen meine Patienten nach dem Eingriff 1 bis 2 Nächte in der Klinik.

Geben Sie Ihren Patienten vor dem Eingriff einen Einblick in das zu erwartende Behandlungsergebnis?

Wir können in unserer Praxis ein digitales Morphing erstellen, das die Optik der nach Wunsch korrigierten Nase simuliert. Obwohl das tatsächliche Behandlungsergebnis (das sich ca. 6 Monate nach dem Eingriff einstellt) auch vom individuellen Heilungsprozess abhängt, deckt es sich oft sehr gut mit dem Entwurf.

Welche Risiken bestehen bei einer Nasenkorrektur?

Nach einer Nasenkorrektur bilden sich im Gesicht häufig Blutergüsse. Daher und zur Förderung des Heilungsprozesses empfiehlt sich eine etwa 2-wöchige Schonzeit. Außerdem kann sich die Nasenspitze nach der Operation für einige Monate taub und fest anfühlen.

Mit welchen Kosten ist bei einer Nasenkorrektur zu rechnen?

Entstehende Kosten hängen sehr vom individuellen Behandlungsumfang ab. Medizinisch notwendige Operationsschritte werden meistens von der Krankenkasse des Patienten getragen.

Herr Dr. Sandweg, wir danken Ihnen für dieses Interview.