Koronare Herzerkrankung

Koronare Herzerkrankungen

Koronare Herzerkrankungen treten besonders häufig in Industrienationen auf. Die anfänglich meist symptomfreie Krankheit ist jedoch nicht zu unterschätzen. Schwere Folgeerkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Herzinfarkt können nicht selten tödlich verlaufen. Doch was versteht man unter einer koronaren Herzkrankheit (KHK)?

Behandlungen

Koronare Herzerkrankungen - Symptome, Diagnose und Behandlung

Dieser Text wurde in Zusammenarbeit mit dem Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie Dr. Markus Matula erstellt.

Durch eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung) kann nicht mehr ausreichend Sauerstoff zum Herzmuskel transportiert werden, was zu einer Abnahme der Herzleistung führt.

Was sind die Symptome einer koronaren Herzerkrankung?

Die ersten Symptome einer sogenannten Angina pectoris sind zum Beispiel Brustschmerzen oder ein Engegefühl im Brustbereich, die in frühen Stadien vor allem unter Belastung auftreten können. Bei fortschreitender Erkrankung können die Symptome auch ohne körperliche Aktivität auftreten. Zur Ausbildung einer Angina pectoris tragen ein ungesunder Lebensstil und Nikotinkonsum bei. Ein erhöhtes Risiko besteht auch bei fortgeschrittenem Lebensalter.

Die diagnostische Ermittlung einer Herzerkrankung

Sollten auffällige Symptome auftreten, so ist das Elektrokardiogramm in Ruhe und unter Belastung das erste diagnostische Instrument. Zur Ermittlung einer Herzerkrankung können aber ebenso eine Szintigraphie, Computertomographie und Stress-Echokardiographie beitragen. Bei eindeutigen Indizien, die auf eine koronare Erkrankung hinweisen, verschafft die Herzkatheteruntersuchung dann Klarheit. Bei dieser Untersuchung wird ein Kontrastmittel in die Koronararterien injiziert und mit Hilfe eines Röntgenapparats dessen Fluss untersucht. Engstellen können durch Unstimmigkeiten der Fließgeschwindigkeit lokalisiert werden.

Welche Therapiemaßnahmen existieren für koronare Herzerkrankungen?

Der behandelnde Kardiologe kann im Normalfall nach einer Herzkatheteruntersuchung eine Therapieentscheidung treffen. In weniger schwerwiegenden Fällen kann meist eine PTCA-Behandlung in Kombination mit einer Stent-Implantation (Gefäßstütze) ausreichend sein.

Sollte die Erkrankung schon fortgeschrittener sein, ist in vielen Fällen eine Bypass-Operation obligatorisch.

In beiden Fällen ist eine medikamentöse Behandlung unabdingbar. Eine Kombination aus drei bis vier Präparaten wird Patienten bei einer koronaren Erkrankung verschrieben. Aspirin als Blutverdünner, Betablocker als Stresshormonsenker und cholesterinsenkende Mittel (Statin) sind dabei die am häufigsten verabreichten Medikamente. Ihr Kardiologe stellt die Medikamentöse Behandlung nach Ihren Bedürfnissen ein und achtet auf Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Bei einer Implantation von Stents ist eine Einnahme von Blutverdünnern wie Clopidogrel oder Prasugrel notwendig, um Blutgerinnsel, die durch eine Verklumpung der Thrombozyten entstehen kann, zu verhindern. Eine gesunde Lebensweise und Nikotinverzicht des Patienten können dem Heilungsprozess dabei in jedem Falle dienlich sein.

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Dr. med. Markus Matula

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