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17Jun

21. Juni 2014 - Tag des Sonnenschutzes

Tag des Sonnenschutzes

Sonne – Lebensspender und Gefahrenquelle

Sonne ist - in Maßen genossen - durchaus gesund. Mithilfe der Sonneneinstrahlung bildet der Körper das notwendige Vitamin D. Ein Übermaß schädlicher UV-Strahlen dagegen hat nicht nur einen unangenehmen Sonnenbrand zur Folge, sondern erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. 

Jedes Jahr am 21. Juni erinnert der “Tag des Sonnenschutzes” daher daran, dass die lebensspendende Sonne nicht nur positive Seiten hat. Die Gemeinschaftsaktion wurde von verschiedenen Organisationen aus den Bereichen Medizin, Gesundheits- und Verbraucherschutz ins Leben gerufen. Sie setzt sich zum Ziel, das Problembewusstsein für Risiken zu stärken, die ein ungeschützter Genuss der Sonne mit sich bringt. Dieses Jahr steht der Tag unter dem Motto “Sonnenschutz? – Sonnenklar!” und rückt die richtige Anwendung von Sonnenschutzmitteln in den Fokus.

Sonnenschutz beschränkt sich dabei nicht auf die Verwendung schützender Cremes, Lotionen oder Sprays. So gilt es, Kopfbedeckung und Sonnenbrille nicht zu vergessen. Vor allen Dingen Kleinkinder sollten nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein und immer Hut, Hemd und Hose tragen – denn die Haut vergisst nie. Studien belegen, dass Kinder, die in den ersten Lebensjahren häufig UV-Strahlung ausgesetzt waren, später vermehrt an Hautkrebs erkranken. Zudem ist es ratsam, die strahlungsintensiven Mittagsstunden ganz zu meiden. 

Tag des Sonnenschutzes

So wird der Aufenthalt in der Sonne zum Vergnügen

Weitere Tipps für den richtigen Sonnenschutz haben wir hier für Sie zusammengefasst: 

  • Auch die besten Sonnenschutzmittel sind kein Freibrief für unbegrenzten Sonnengenuss. Besser mal in den Schatten wechseln – auch dort kommen noch 50 % der UV-Strahlung an. Gerade am Meer werden die schädlichen UV-Strahlen vom Wasser und Sand reflektiert, sodass man auch unter dem Sonnenschirm nicht komplett geschützt ist.
  • Besonders bei Kindern einen hohen Lichtschutzfaktor wählen – regelmäßig und großzügig eincremen. 
  • Am besten immer Sonnenschutz-Produkte verwenden, die sowohl gegen UVA- als auch UVB-Strahlung wirksam sind.
  • Wie viel Sonne jeder verträgt, hängt entscheidend vom Hauttyp ab. Gerade hellhäutige Menschen mit blonden oder rötlichen Haaren und Sommersprossen sollten besonders vorsichtig im Umgang mit der Sonne sein. Hier können Sie Ihren persönlichen Hauttyp testen.
  • Nach sonnenarmen Wintermonaten den Körper nicht zu lange der Sonne aussetzen, sondern ihn erst schrittweise daran gewöhnen. Die tägliche Sonnendosis kann nach und nach um ein paar Minuten gesteigert werden.
  • Nicht nur beim Sonnenbaden, sondern bei jedem Aufenthalt im Freien schützen – sei es bei der Gartenarbeit, beim Sport oder Spiel.

Neben den Sonnenschutzmaßnahmen, empfehlen Hautärzte regelmäßig die Hautkrebsvorsorge-Untersuchung wahrzunehmen. Ab einem Alter von 35 hat jeder gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf eine alle zwei Jahre stattfindende Kontrolle. Bei Personen mit besonders vielen Muttermalen oder mit hellem Hauttyp ist auch eine früher stattfindende Kontrolle ratsam.

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